222
1334 zii eyme Urkunde so is unse ingesegil gehangin an desin brief, de ge-geven is int iair uns herin dusent druhündert in deme veir inde dris-sichstime iare, des dinsdais in den heilgin pincsdagen.
Nach dem Original im Stadt-Archiv. Das kleine Siegel des Erzbischofs guterhalten.
Nr. 203.
Dietrich Herr von Montjoye und Falkenburg erklärt, gegen ein Btirger-
lehen von 100 Mark der Stadt Köln Edelbürger geworden zu sein
und sich im Falle der Noth zu einer Hülfe mit zehn Rittern und
fünfzehn Knappen verpflichtet zu haben, — 1334, 13. Juli.
Das Original, im Stadt-Archiv, ist gleichlautend mit Nr. 18, 111, 131 u. s. w.Das Siegel verletzt.
Nr. 204.
Der Rath der Stadt Köln tritt dem Ludwig von Himmerode allestädtischen Rechte an der hinter seinem Hause hergehenden Gasse ab.
1334, 20. Juli.
Id sy kont, dat der rayt der steyde van Kolne hait gegeyven bereuLodewighe vannie Hemmeroyde scheffene zo Kolne allit dat reicht, datdye stat van Kolne hait an der gassen, de achter syme huyse geleigenis, de zo deme aren wart ussgeit, behalden deme burchgreven synsreichtz.
Datum anno domini millesimo trecentesimo tricesimo quarto, feriaquarta post divisionem apostolormn.
Aus dem Statutenbuch Mscr. IV, 11.
Nr. 205.
Johann von Celle bestimmt, dass die Provisorschaft des von seinem
Bruder Albrecht gestifteten Hospitals Ipperwald dem Rathe der Stadt
Köln zustehen soll. — 1334, 30. August.
In goitz namen amen. Wir richtere, scheffene, rayt ind bürgereder steyde van Kolne doyn kunt alle dengenen, de dyt geschrichte sientoff boerent leysen, und urkondeu dat offenbierligen, dat want vnr unsskomen is Johan van Celle, de broider was van goyden gehuchnyssewilne Ailbreichtz van Celle, iud zoente unss, dat deselve Aylbreichtsyn broyder hedde doyn tzymberen de huyss, de genant synt zome Tper-