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1322 wieder in helpen mit al unser macht, als lange bis he die sone haldeunde der volge. Unde geloven in diesen breven under unsen ingesiegeln,die her an gehangen sint, dat ze done ane argelist, die in al diesenvorgeschreven stucken sal usgenomen sin. Unde mit diesen stucken solendie biede partyen gensliche gesoynt sin, unde manlich sal wieder komenan sin erve, ere und guyt, als he hirbevorens was. In Urkunde undeze merre stedicheit alle dieser vorgeschrievenere stucke han wir unseingesegele mit ingesegele der bürgere van Kolne, hern Wilhems Rostis,hern Konen van Binsvelt, hern Gerardes des burchgreven van Oden-kirgen, hern Raboden van den Wyere, hern Werners van Musbach undeEmbrichs van Disternich an diesen bref gehangen. Unde wir schefnen,rayt unde gemeynen bürgern van Kolne, Wilhem Eost, Kone van Bins-velt, Gerart der burchgreve van Odenkirgen, Rabode van den Wyere,Werner van Musbach, riddere, unde Embrich van Disternich vorgeno-meden bekennen, dat al diese vorgeschrieven stucke mit unsen willenunde overmiddes uns gedegedingen sint unde geschrieven, unde gelovendie mit guden trüwen ze haldene, ane argelist, unde haut unse ingese-gele zo eynre merre stedicheit an diesen bref gehangen. Och bekennenwir sunderliche Kone van Binsvelt unde Babode van den Wyere vor-genanten riddere under unsen ingesegeln, die her an gehangen sint, datwir van beden hern Wilhems Bostis unde Embrichs van Disternichgelovet hant unde geloven in diesen breven, of hernamals den bürgernvan Kolne eniche rechte anspräche geschuyt van magen der vorgeschrie-vener doden, dat wir mit hern Wilhem unde Embriche davor solen ver-bunden sin, als he vorgeschreven steyt.
Diese bref is geschreven na gotzs gebürde dusent drihundert undezwey unde zwenzich iar an dem gudenstage na sente Mertins dage.
Nach dem Original im Stadt-Archiv. Das Siegel des Erzbischofs, des GrafenGerhard von Jülich und der Stadt Köln verletzt; das vierte, ein Kreuz im Felde,hat die Umschrift: S. Wilhelmi Rost militis, das fünfte, ein rechts springenderLöwe: S. Conradi de Binsvelt militis, das sechste, drei Balken im Felde: S. Ger-ardi burgravii de Odenkir., das siebente, drei Vögel in dem oberen Theile desdurch einen Querbalken getheilten Schildes: S. Rabouis de Wyer, das siebenteund achte unleserlich.
Nr. 114.
Werner von Merode bescheinigt, vom Kölner Rathe die in der Sühne
der Stadt Köln mit Wilhelm Rost, Emmerich von Disternich und
deren Helfern bestimmte Sühnsumme von 1400 Mark erhalten zu
haben. — 1322, 17. December.
Universis presentes litteras visuris et audituris nos Wernerus dictus