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1320 dicti cives tarn de Juliaco quam de Castere et Berghem a nobis opti-nent sigillatas ac etiam litteras predecessorum nostrorum in suo roborefirmiter permanere, omni fraude et dolo exclusis. In cuius rei testi-monium sigillum nostrum presentibus est appensum.
Datum crastino octave octavarum pentecostes anno domiui millesimotrecentesimo vicesimo.
Nach dem Original im Stadt-Archiv. Das Reitersiegel verletzt.
Nr. 79.
Ritter Wilhelm von Rost und sein Sohn Gerhard werden als Besitzerdes Hauses Frechen gegen ein Bürgerlehen von zwanzig Mark Edel-bürger der Stadt Köln; sie verpflichten sich, das Haus Frechen nurin beschränkter Weise zu befestigen und der Stadt auf Erfordernmit drei Knappen zu Hülfe zu kommen. — 1320, 30. Juni,
Abgedruckt bei Lacomblet III, 179, aus dem grossen Privilegienbuch derStadt Köln f. 67.
Nr. 80.
Die mit der Vertretung der städtischen Interessen beim päpstlichen
Hofe betrauten Bevollmächtigten Rutger Raitz und Magister Heinrich
berichten über ihre Mission nach Köln und verlangen reichlichere
Geldmittel. — 1320. *)
Honorabilibus et prudentissimis viris dominis suis consilio civitatisColoniensis Kutgerus dictus Eaitze miles et magister Heydenricus pro-curator in Komana curia existentes so totos et in quolibet genere ser-vitutis. Cottidie et de tempore ad tempus iam per novem menses etmodo ultimo per duos nuncios, videlicet Gerardum et Johannem dictos
') Das Datum fehlt in diesem Briefe. Der Brief selbst enthält keine Angaben,woraus sich mit zwingender Gewissheit das genaue Datum feststellen liesse. DieSchriftziige tragen den Charakter des Anfanges des 14ten Jahrhunderts. Das be-stärkt die Annahme, dass die in dem Briefe berührten Streitigkeiten zwischen derStadt und dem Erzbischof in die Zeit von 1317 bis 1320 fallen. Wenn diese An-nahme richtig ist, muBS der Brief vor die Urkunden vom 7. Juli 1320, vom15. August 1320 und vom 14. September 1320 gesetzt werden. Es ist aber auchmöglich, dass der Brief unmittelbar vor die Sühne vom Jahre 1328 gesetztwerden muss.