Druckschrift 
2 (1863)
Entstehung
Seite
482
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12G3 nerit, in domino salutem. Scire volunius vniuersos, quod nos Ber-nardo de Gladebach exhibitori presencium commisimus requirendaiura ecclesie nostre de cerocensualibus tarn de sua cognacione tarnde aliis cerocensualibus ad nostram Ecclesiam pertinentibus. Boga-mus igitur karitatera vestram, vt quandocumque predictus B. ad vosuenerit, ipsi expeditam iusticiam de cerocensualibus, quos vobis no-minauerit ; faciatis.

Datum anno domini mcclx tercio, mense Julio.

Nach dem Original im Kirchen-Archiv von St. Ursula. Der Pergamentstreifen,an welchem das Siegel gehangen hat, noch vorhanden.

Nr. 459.

Herzog Walram von Limburg überträgt einen Theil einer Forderung,

die er an die Stadt Köln hat, dem Ritter Gerard Scherfgin.

1263, 18. August.

Wir Walraije der Herzoge van Limburg Dflen grüzen die Biehtere,die Scheffene, den Kait inde die bürgere van kolne gemeine. Wirduen uch künt ; dat wir berren Gerarde Scherfginne, deme Bieddereinde deme bürgere van kolne hauen gegeuen vünfzich marc kolchirpenninge an den hundirt markin, die vns die stat van kolne sculdichis ze geue vans nu sente Mertins missen kümt vuer ein iair. Indebiden wir vch ; dat ir ieme die vurdcrliche geuet. Inde so wanne irieme diese vursprochgene penninge gegeuen hait, so scheidin wirvch quit mit diesme intgeinwordichme brieue.

Dies brief wart gegeuen na godis geburde Dusint iair zwei hun-dirt iair inde dru inde seiszich iair des satirsdages na vnser vrouwenmisse ze halueme ouiste.

Nach dem Original im Stadt-Archiv. An dem Siegel fehlt ein Stück.

Nr. 4Ö0.

Einigung zwischen dem Erzbischof Engelbert und der Stadt Köln inBezug auf die Beobachtung der zuletzt zwischen ihnen stipulirtenSühne und in Bezug auf die seitdem entstandenen Streitigkeiten.1263, 25. August.

Wir Engilbrecbt van godes genaden der heiliger Kirchen ce Kolneerehebisebof, des Kichges over berge erchecancelere düen künt allen