175
Albertus subdecanus. Lambertus choriepiscopus. Godefridus preposi- 1235tus monasteriensis in Efflia. Ludewicus de lulsdovp Canonicus sanctiGeovgii. Gerardus aduocatus Coloniensis. Gozwinus mavsclialcus.Theodericus dapifer. Herimannus de vorste scoltetus de Lecbenich.Lüpertus scoltetus Nussiensis. Theodericus magister coquine. Kene-rus panetarius. Gerardus de Strabruch scoltetus de andirnaco. Danielde Bacheim. Godefridus de Wolkinburcb scoltetus Tulpetensis. Pe-legrinus Notarius et alii quaniplures.
Actum Col., Mense Februario, anno domini MCCXXXVII.
Nach dem Original im Stadt-Archiv. Das Siegel des Erzbischofs theilweise,das des Capitels ziemlich wohl erhalten.
Nr. 175.
Erzbischof Heinrich gibt den Münzer-Hausgenossen das Recht, die durchTodesfälle erledigten Stellen ihrer Genossenschaft neu zu besetzen.
1238, im März.')
In nomine sancte et indiuidue trinitatis amen. Henricus diuinafauente dementia sancte Coloniensis Ecclesie Archiepiscopus. Omni-
') Vergleicht man das Datum dieser Urkunde mit dem der Urkunden Nr. 192und Nr. 194, so sieht man ganz deutlich, dass die Erzbischöfe Heinrich undConrad das Jahr später als mit dem 25. December oder 1. Januar begonnenhaben. Die Urkunde Heinrich's trägt das Datum: März 1238, die genanntenUrkunden Conrad's tragen das Datum: crastino epiphanie 1238 und menseFebruario 1238; hätten beide Erzbischöfe das Jahr mit dem 25. Decemberoder mit dem 1. Januar begonnen, so würde Engelbert schon Urkunden aus-gestellt haben, bevor sein Vorgänger todt war, und Heinrich noch währendder Regierungszeit seines Nachfolgers. Es ergibt sich hieraus auch, dass wirzur richtigen Ordnung der Urkunden genüthigt waren, das Datum in denUeberschriften auf das Datum nach unserer Rechnung zurückzuführen. Naclider Urkunde vom März 1238 sollte man zweifeln, ob die Kanzlei des Erzbi-schofs Heinrich das Jahr mit dem 25. März angefangen habe. Wenn es ge-schehen, kann die Urkunde nur am Todestage des Erzbischofs oder am Tagevorher ausgestellt worden sein. Das sind die einzigen Tage, welche Heinrich,nach der Rechnung vom 25. März, im Jahre 1238 gelebt hat. Nach Ausweisdes Necrologiums des Dom-Stiftes in der Wallraf'schen Bibliothek starbHeinrich am 26. März, VII. Kai. Apr. (siehe Urk. Nr. 17G); die Angabenvon Moerkens, Winheim und der Synopsis archiep. Col., dass Heinrich's To-destag in das Jahr 1237 falle, werden durch diese Urkunde von 1238 wider-legt. Gottfried von St. Pantaleon, der den Erzbischof „in fine quadragesime"des Jahres 1237 sterben lässt, scheint bei dieser Angabe das Jahr bis Ostern