Druckschrift 
2 (1863)
Entstehung
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fridus de Mulfort (Lacomblet II. 465 a. 1259), Hermannus deBremt (Lac. IL 426 a. 1256), Gerardus dorn, de Randenrode (Lac.II. 441 ä. 1257), Alexander de Elslo (Lac. II. 513 a. 1262), Con-radus archiepiscopus Col. (f 1261), so wird die Anlage dieses «Ne-crologiums auch in die zweite Hälfte des dreizehnten Jahrhundertszu setzen sein.

Auch die Eintragungen einer zweiten Hand fallen noch ins drei-zehnte Jahrhundert. Von dieser sind eingeschrieben: Alex, de Linnepe(p. 537 a. 1266), Gerardus advoc. colon. (es gibt zwei dieses Namens,beide lebten im dreizehnten Jahrhundert), Winand de Blankenberg(1285 Lac. II. 815), Arnold de Elslo (bei Lac. II. 603 a. 1270),Theodericus de Buren inaior decanus (a. 1279 1289 bei Lac. II.727 u. 868). Von einer dritten Hand, die wahrscheinlich mit derzweiten gleichzeitig einschrieb, rührt her: (iv Id. üctobr.) Heinricusepiscopus Leodiensis, welcher 1274 entsetzt wurde; ferner: (v nou.Oct.) Gozwinus de wolmesteine can. col., der wohl nicht derselbe istmit dein bei Lac. II. 231 a. 1238 vorkommenden Domcustos; ferner:(n kal. Oct.) dominus Gerardus de okishouin, (xiiii kal. Oct.) Ger-lacus de hamerstein subdyaconus can. col., sowie unter demselbenDatum: Wernerus de thnrim dyacoiuis; unter Idus Aug.: Henricus sacer-. dos dictus de curia; unter xvkal. Jnlii: dominus daniel dictus iiuleusmiles, kommt bei Lac. II. 496 u. 730 zwischen 1260 und 1279 vor;ferner unter dem IUI non. Maii: Hermannus de Randenrode can. col.;unter Kal. Maii: Godefridus de legnig can. s. apost. in Colonia; un-ter XVI kal. Aprilis: Aledis de merheym. Von ganz später Hand isteingeschrieben: non. Jun., Fridericus de Lyinburg., subdecanus colo-niensis etc.

Das Verzeiehniss der zur Kämmerei des Kuniberts-Stiftes gehö-rigen Einkünfte aus dem Jahre 1239 gibt über die wirtschaftlichenVerhältnisse des Stiftes schätzbaren Aufschluss, ist auch für die To-pographie Kölns, da die Häuser nach Pfarren eingeschrieben sind,von Bedeutung.

In der Weiherstrasser Bauerbank vom Jahre 1240 haben wirneben dem Sehultheissgerichte des Abtes von St. Pantaleon eine freieGemeinde mit gewählten Meistern, einem eigenen Boten, einer eige-nen Casse und einem Gebührenmeister; die Gemeinde handhabt dieFeldpolizei, stellt einen Feldschütz an, trifft Bestimmungen über dieBenutzung der Gemeindetrift etc. Im fünfzehnten Jahrhundert gehör-ten die Eigenthümer von fünf Höfen zu den Erbgenossen.

Aus dem reichen Inhalte des Bandes heben wir Einiges hervor,zunächst einige kunsthistorische Notizen. In der Urkunde Nr. 64 vom