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1 (1860)
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555
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pore, simul cum tempore labantur, poni solent jn dictis testium et 1369scripture memorie perhennari. Ea propter vniuersorum noticie cupi-mus declarari, quod cum inter fideles nostros Henricuin virum nobilemde Arbercli Burgrauium Coloniensem et Gerardum militem de Eppin-dorp Aduocatum nostrum Coloniensem super Judicio, quod wizzebtdinc dicitur, corani nobis, prioribus et fidelibus nostris presentibusquestio verteretur et idem Burgrauius firmiter assereret et allegaret,juris sui ab antiquo esse, quod solus judicio, quod wizzebt dinc dici-tur, presidere deberet et absque Aduocato nostro Coloniensi predictofrangere edificia, que vurgezimbre dicuntur, et jam dictus aduocatuse conuerso proponeret, juris sui esse, dicta edificia vna cum eo de-bere frangere, nos tandem, quia nobis de buiusmodi judicio non con-stitit, babito fidelium nostrorum predictorum consilio vocari fecimusmagistros ciuium et Scabinos nostros Colonienses ac officiales de Ri-girzegheide et jurare fecimus eosdem, cum jura Ciuitaiis Coloniensisipsis essent cognita et ea in suis priuilegijs baberent scripta, quidde buiusmodi judicio sentirent vel scirent, nos instruere vellent. quiinter se babito consilio scrinium suum, in quo priuilegia eorum erantrecondita, licet jnuiti aperucrunt et quoddam priuilegium, cuiusscriptum vix ex nimia uetustate intueri poterat, extraxerunt et nobisexbibuerunt. In quo vna cum prioribus nostris uidimus contineri,

nach unten verlängerte r; Urkunden von 1176, 1177, 1179, 1180, 1184 und1185 haben aber, wie unsere Urkunde, das kurze r. Herr Stumpf behauptet,in den Urkunden Philipp's zeige sich niemals das einzelne i mit einemAccentstrich; wir haben aber eine, erzbischöfliche Urkunde von 1179, in wel-cher sich das accentuirte i ganz genau wie in unserer Urkunde findet. Inden Urkunden Philipp's soll durchgehends nur das gerade geschaftete dvorkommen; Urkunden von 1171, 1172, 1174 und 1185 haben das d abereben so nach links gebogen wie unsere Urkunde. Herr Stumpf fand in denUrkunden Philipp's das p und das s stets nach unten sanft gegen linksausgeschweift, niemals aber scharf gekrümmt; Urkunden von 1174, 1179 und1185 haben aber das p und s ähnlich gekrümmt wie unser Documeut von1169. Andere Urkunden desselben Bischofs haben das p gerade herunter,ohne alle Schweifung. Herr Stumpf fand am Anfange des Wortes nie einkurzes s; wir finden aber das kurze s gerade wie in unserem Original amAnfange der Wörter in Urkunden von 1174, 1179 und 1185. Die Abkür-zungen der angefochtenen Urkunde will Herr Stumpf den Urkunden Philipp'snicht zugestehen; ganz dieselben Abkürzungen finden wir aber in Urkundenvon 1174, 1179 und 1185. Auch die Ungleichheit in der Grösse der Schriftunserer Urkunde erscheint dem Herrn Stumpf als eine Stütze seiner Behaup-tung ; aber genau dieselbe Form und Grösse der Schrift wie in der für falscherklärten Urkunde finden wir in den echten Urkunden von 1179 und 1185.