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1 (1860)
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554
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11G7 solam victoriara gloriose celebrantibus. Hujus autem inexplicabilisvictoriae titulum «ullo modo nostris viribus ant meritis, sed soli di-vinae bonitati ac gratiae adscribimus, cui nos de tanto periculoliberare et imperium cbristianissimum de perfidis Bomanis vindicarecomplacuit ; pro cujus stabilitate et catholicae ecclesiae pace sanctamColoniensem ecclesiam domino sine intermissione supplicare obnixerogamus et cohortamur.

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Abgedruckt aus: Registrum etc. von Sudendorf, II. S. 146.

Nr. 76.

Erzbischof Philipp schlichtet einen Streit zwischen dem Burg-grafen und dem Vogt von Köln nach Massgabe eines uralten"Weisthums, dessen ganzer, die Befugnisse Beider und die Privilegiender kölnischen Bürger enthaltender Inhalt bei dieser Gelegenheithervorgehoben, bestätigt und erneuert wird. 1 ) — 1169.

In nomine sancte et indiuidue trinitatis. Philippus diuina fauentedementia sancte Coloniensis ecclesie archiepiscopus. Omnibus tarnfuturis quam presentibus jmperpetuum. Ne ea ; que aguntur in tem-

') Herr K. F. Stumpf bestreitet die Echtheit dieser Urkunde; er behauptet, siesei erst gegen 1226 angefertigt worden, und zwar nach dem Originale derfolgenden Belehnungs-Urkunde für den Vogt Gerhard von Eppendorf alsMuster, die er in das Jahr 1188 oder 1189 datiren will. Dr. Ennen vertrittdie Echtheit dieser Urkunde und die richtige Datirung gegen Herrn Stumpfin einem besonderen Artikel. Was die Bedenken betrifft, welche bei HerrnStumpf durch die äussere Form der Urkunde geweckt worden sind, so seiFolgendes bemerkt: Zwei Siegel, das erzbischöfiiche und das Capitels-Siegel,welche zusammen an einer Urkunde nach der Angabe des Herrn Stumpf erst mitdem Jahre 1189 angetroffen werden, haben wir an Urkunden aus den Jahren 1174und 1179. Die Siegel selbst an der Urkunde von 1169 sind zweifellos echt,und die Art der Anheftung trägt ganz den Charakter der Ursprünglichkeit.Die von Herrn Stumpf geltend gemachten paläographischen Gründe sind nichtstichhaltig. Gerade verschiedene Urkunden des Erzbischofs Philipp und an-dere kölnische Original-Urkunden von 1160 bis 1180 haben alle die Eigen-tümlichkeiten, welche Herr Stumpf nur bei Urkunden des dreizehnten Jahr-hunderts gefunden hat. Herr Stumpf behauptet, die Urkunden des ErzbischofsPhilipp zeigten immer statt des Diphthongen ae das geschwänzte f; Philipphat aber im Jahre 1171 eine Urkunde, eine andere 1176 und eine dritte1179 ausgestellt, in denen wir durchgehends, wie in unserer Urkunde, daseinfache e finden. Herr Stumpf sagt, die Urkunden Philipp's zeigten nur das