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dat sulchs werck na onsser meynongen rechtschaffen upge-maicht werde, hesscr vurstain, noch cynen meysfer darbyzo nemen. Des hain wir eyn guet benoigen, ir da Innedoin, So wir (ich betruwen, waby dal; werck nyet zo schä-men, ihm as sich gebärt, gemaicht werde. Gegevcn zoNydecken up Maendach neyst na dem Sondage Reminisc.Anno 93.
An Hr. Heynrich van frymersheim.
Im Jahre 1511, als bereits Herzog Wilhelm an seinerletzten Krankheit im Schlosse zu Düsseldorf darniederlag,brach plötzlich Brand im Schlosse aus und verzehrte mitder Haupttreppe den grössten Theii des Flügels, welcherzwischen dem grossen Thurm an der Krämerstrasse unddem Rheine lag.
Herzog Wilhelm, dessen Krankenzimmer gleichfalls ab-brannte, liess sich in die neben der Dechanei liegende Woh-nung seines Schlosskapellans, des Stifts-Scholasters JohannNydecken van Boesswicke bringen und verschied dort am6. September 1511.
Dieser Brand scheint sehr bedeutend gewesen zu sein undmag es aus jener Zeit herrühren, dass der Theil über demsüdlichen Keller, der jetzt unter dem Schlosshofe liegt, nichtwieder aufgebaut wurde.
Noch im Jahre 1513 auf dem Landtage zu Düren, wohindie Räthe, Ritterschaft und Städte beider Länder Jülich undBerg auf den neisten Gudestach na dem Sondage Invocavitzur Anhörung der landesherrlichen Propositionen und zurRteuerbewilligung zusammenberufen waren, trägt der landes-herrliche Commissar bezüglich des Düsseldorfer SchlossbauesFolgendes vor:
Item as uch unse gnedige Here seliger In synne gnaidenleren hy bevoir zu Duysseldorp Ind ytzt unse gnedige Herunlangss vur cristmissen In Hamboieb. mirklichen ind groessenschaeden synre gnaide over de hondert duysent güldenzurügge gestalt ind hinders gebracht, boven dat de guedegesellen ctlige synre gnaiden Dienern ind anderen jemerlichverbrandt ind doit bleven syn.
Nach dem letzten Satze hatten also die beiden erwähntenBrände zu Düsseldorf und Hampach ausser einem Schadenvon über hunderttausend Gulden mehrere Menschenlebengekostet.
Dass aber das Schloss durch jenen Brand nicht unbewohn-bar geworden war, geht daraus hervor, dass im Jahre 1512auf Alexiustag (17. Juh) die älteste Prinzessin Sibilla aus