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Das Geräusch in der Medicin
Entstehung
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Hör- und Blasinstrumente der Well den ihrigen !Doch auch über dir waltet das Schicksal allerirdischen Grösse und Herrlichkeit. Nicht von Al-len bist du in deinem Verdienste erkannt, von -vie-len verkannt, ja verrufen und verpönt. Zur Popu-larität hast du es nicht bringen können, was dochso mancher ähnlichen Erfindung gelungen ist.Freilich hat diese dann auch bald jenes Schick-sal der irdischen Vergänglichkeit getroffen, sie ka-men aus der Mode. Wer erinnert sich nicht desKaleidoskops, welches fast gleichzeitig mit demSthetoskop das Licht der Welt erblickte ? Mit wel-chem Enthusiasmus wurde dasselbe von Hohen undNiederen begrüsst! Es befand sich in den Händendes türkischen Sultans, dem es zur unentbehrlichenLiebhaberei geworden, wie in denen des gemeinstenUnterthanen, dem es denselben Genuss verschaffte.Wie ganz anders verhält es sich mit dem Sthetoskop !Nicht einmal den Kindern will es als Spielzeug ge-fallen, und ich sehe sie lieber das Ohr an eineSeemuschel legen, um das Brausen des Meeres zuhören. Und doch kann nichts so bunt, so viellönigund so reich an Variation seyn, als diese Ge-räusche, welche das Ohr mittelst des Sthetoskopswahrnimmt. Das unbedeutendste einfachste Sausenverwandelt sich wie durch einen Zauber in die über-raschendste mannigfaltigste Musik. Dabei ist es eiflwahres Mikroskop des Ohres, vermittelst dessen