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Diagnostikers. Hier ist noch ein reiches Feld derBearbeitung für die Auscultation. So ist z. B. dasZähneknirschen, bekanntlich ein characteristischesZeichen bei starker Hirnreizung, bei Zorn undund Wuth, gewiss ein Gegenstand, der von denAuscultatoren nicht weniger berücksichtigt zu wer-den verdient, als so mancher andere, dem sie eineso umständliche Beachtung widmeten. Die Appli-cation bietet keine Schwierigkeit dar. Man lässtz. B. den Wülhenden, über dessen Zähneknirschenman sich mittelst der Auscultation Auskunft ver-schaffen will, sich aufs Bett legen oder auf einenStuhl setzen, ein Gehülfe hält den Kopf von hinten,indem er denselben an seine Brust drückt, damitjener während der Operation keine störende Bewe-gungen mache. Der Auscultirende setzt nun dasStethoskop auf den Mund oder in dessen Nähe,indem er dasselbe ziemlich fest andrückt; so wirder sich leicht von dem vorhandenen oder nichtvorhandenen Zähneknirschen überzeugen und hier-nach einigermassen den Grad der Wuth ermessenkünneu. Doch muss ich bemerken, dass man sichhierbei auch der blossen unbewaffneten Ohren be-dienen und selbst ohne alle Auscultation zu demgewünschten Resultate gelangen kann.
—' — — Mutalo nomine
De te fabula narratur. Horat.
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