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über die Mannigfaltigkeit der Herzgeräusehe nichtwundern. Die beiden erwähnten Herztöne, dasTik-Tak- oder Klappengeräuseh, können sowohl inqualitativer als quantitativer Beziehung von derNoi'malität abweichen. Bald sind sie so stark, »dasssie schon in einer gewissen Entfernung von der Brustdes Kranken hörbar sind und dann den Geräuschender Ventille vollkommen gleichen, oder an das Klap-pern einer fernen Mühle erinnern«, bald so schwachund dunkel, das,s sie kaum mit Hülfe des Stethos-kops gehört werden können. Bald haben sie »ei-nen pergamentartig trockenen«, bald einen »heiserenrauhen, rissigen Klang«, Das häufigste und eigent-liche Cardinalgeräusch ist das Blasebalggeräusch, wel-ches bei Verengerung der Herzmündungen vorkommtund verschiedene Abarten hat, die je nach ihrer Aehn-lichhqit mit den Geräuschen einer Säge, Feile, Kaspeloder musikalischen Pfeife benannt werden. »Man kanndie meisten von diesen Geräuschen leicht dadurch nach-ahmen, dass man gewissermassen aus halbgeschlosse-nem Munde die Luft mit mehr oder weniger Schnel-ligkeit und Stärke ausstösst. Eine Varietät desBlasebalggeräusches die bemerkenswerth seyn dürfte,gleicht nicht sowohl dem beim Ausblasen einesLichtes hörbaren Geräusche, als es dem täuschendähnlich ist, welches mittelst schnellen Einziehenseiner kleinen Luftsäule durch die fest geschlosse-nen Lippen erzeugt wird, und merkwürdigerweise
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