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Das Geräusch in der Medicin
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nur seyn können, sondern aucli wirklich sind, die-ses soll nun, nachdem wir bisher blos im Allgemei-nen von der Anwendung der Percussion und in,specie der Plessimetrie gesprochen haben, auch imBesondern nach dem Zeugnisse der Autoren erfah-rungsmä'ssig und durch specielle Fälle dargethanwerden.

Da uns später die Auscultation hinreichendund umständlicher mit der Brust beschäftigen wirdund sich dort dasjenige, was von der Percussionderselben zu sagen ist, anzuführen noch Gelegen-heit finden wird, so möge hier zuvörderst von derPercussion des Unterleibes die Rede seyn. Für'serste muss aber hier bemerkt werden, dass die Per-cussion des Unterleibs sich nicht auf die gewöhn-liehe äussere Begränzung desselben beschränkt, son-dern in jene der Brust hinübergreift. Denn da aufder einen Seite die Leber und auf der anderen dieMilz und zum Theil auch der Magen in ihrem nor-malen Zustande hinter den Rippen und dem Zwerch-felle hinaufreichend verborgen liegen, so könnenjene Organe, nämlich die Leber und die Milz nurüber den Rippen und somit durch die Lungen hin-durch percutirt werden.Indem sie also der Pal-pation völlig entzogen sind, werden sie durch diePercussion gleichsam aus ihrem Verstecke und ih-rer Verborgenheit hervorgezogen."Daher gibtdie ganze vordere Bauchoberfläche im gesunden