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vor Fürsten und Ministern, die meistens schlechthören, Musik-, Pauken- und Kanonenlä'rm, wennsie durchpassircn, geschlagen wird, damit sie dasVolk leichter hören." Zudem sey es ja, so behaup-ten unsere Autoren,' keinem Menschen benommen javielmehr ihm anempfohlen sich mit dem eigenthi'un-lichen Tone des Instrumentes gehörig vertraut zumaehen, und die Nägel an den Fingern, mit denenman auf das Plessimeter klopfe, nicht zu lang wach-sen zu lassen.
Damit ihr aber wisst, wie die erhabene undsehr complicirte Operation kunstgemäss ausgeführtwerde, so erlaube ich mir dieselbe mit den eigenenWorten der Autoren und zwar eines der aller-neuesten zu schildern. Nachdem man den ganzenUnterleib des Patienten oder der Patientin mittelst derOcularinsjJection gehörig untersucht und darauf auchdie Palpation mit beiden Händen allenthalben vor-genommen, auch auf die Succussion und etwaigeFluctuation geachtet, so wie denselben so viel alsmöglich und nöthig gedrückt und geknetet, schrei-tet man nun zur Percussion auf folgende Weise :„Man fasst das Plessimeter mit dem Daumen unddem ersten oder zweiten Finger der linken Handan den beiden Vorsprüngen oder dem etwas erha-benen Rande und legt es so auf die zu untersu-chende Stelle, dass es überall genau aufliegt undalle Punkte seiner Fläche von der Haut berührt