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Das Geräusch in der Medicin
Entstehung
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sclies, nämlich desjenigen, welches vom Arzteselbst ausgeht. Dieses hat sich von jeher einerbesonderen Cultur und grossen Verbreitung zuerfreuen gehabt Lippis et tonsoribus notum(Hör.) und ist überall in den verschiedenstenFormen und Gestalten zu finden. Damit man unsalso nicht zurufe: stulte! quis uncjuam ignoravit?können wir uns einer gesonderten Betrachtung die-ses Geräusches um so eher entheben, als dasselbenicht selten sich mit der Praktik der beiden anderenArten verbindet und aus deren Darstellung, so vieles die Tendenz dieser flüchtigen Blätter erfordert,von selbst hervortritt. Da aber jene, die Auscul-tation und Percussion in ihrer höchsten mittelbarenAusbildung, sich bisheran mehr in den Händen dergelehrten und galanten Medizin befinden, so ist auchdas damit verbundene Geräusch der letzten Artdem angemessen, zart, versteckt, aber intensivmächtig. Dagegen tritt es in einer tieferen Sphäre,unter dem grossen Haufen der Söhne Aesculaps,unter den ächten Praktikern wie sie sich nennen,den geborenen Rittern von der Erfahrung, ins of-fene Leben auf Strasse und Markt, nicht wie Tau-bengirren und Katzenschnurren, sondern wie Pauken-und Trompetenschall. Es ist ein Geräusch, dasseinen Sitz weder in der Brust hat noch im Bauch,weder im Gehirn noch im Gesäss, sondern wie dasLeben selbst im Ganzen, in der Sprache, in den

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