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Das Geräusch in der Medicin
Entstehung
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Feile". Ja, hat man nicht gar Geräusche beob-achtet, welche sich anhörenwie das Reibeneiner neuen B a n k n o te",wie das Brodelndes Punsche s",wie das Kochen der B u t-ter",wie das Anblasen einer Lichtflam-irie",wie wenn man einen Nasenstübergibt",eine Locke zwischen den Fingernreibt",zwei geölte Steinplatten vonein-ander reis st",im Theater den Hut Tor'sOhr hält",mit der flachen Hand auf ei-nen Wasserspiegel schlägt",wie dasKlappern einer fernen Mühle",w i e einhoch in der Esse sprechender Kaminfe-ger",wie ein Militär marsch mit zuwei-len einfallendem Trommelschlag", kurz,hat man nicht alle erdenkliche Geräusche vom er-bärmlichsten Holzraspelton bis hinauf zur herzlich-sten Sphärenmusik in einem armen Teufel vonSpitalkranken gefunden? Und warum sollte es auchnicht? er ist ja ein Mikrokosmus.

Mein seliger Professor der Psychologie pflegte,wenn er in seinen Vorlesungen auf die mikrokos-mischen, alle Herrlichkeit und Mannigfaltigkeit derNatur in sich vereinigenden Eigenschaften des Men-schen, wie sie sich den Sinnen offenbaren, zu spre-chen kam, bei welcher Gelegenheit er dann auchin Bezug auf den Geruchsinn begeistert ausrief:und was riecht süsser und erquickender 'als ein

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