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i5) FAN UM VACUNjE. (Rocca Giovine.)
Wie oft mag wohl diese bizarre Felsenpartie, welche in dervorliegenden Ansieht dargeboten wird, den Blicken des Ilorazentgegen getreten sejn, wenn er aus dem Felscntbal des Aniobei Varia oder Vico Varo in den mildern und wicscnrcichenThalgrund der Digentia einbog, um in sein geliebtes Sabi-num zu gelangen ! Ein anderer Weg von Rom über Tiburstand ihm dahin nicht leicht offen; wenigstens ist bis jetztein solcher nocli nicht entdeckt worden : denn das zwei Stun-den lange Gebirge, das sich vom Monte della Croce bei Tivolibis gegen Vico Varo zieht und das rechte Felsenufer des Aniobildet, enthält zu viele Schluchten und rauhe Felsenpartien,als dass man annehmen dürfte , es habe hier irgend je ein-mal über sie hin eine nähere Verbindungsstrasse bestanden.Uebrigens fehlte es auch diesem Wege, der einen bedeutendenBogen über Varia beschrieb, wohl nicht an Beschwerlichkeitenmancherlei Art, besonders da, wo er iou der Via Aureliazum Sabinum des IJoraz hinwärts ablenkte. Einer alten In-schrift zufolge, die gegen den Schluss des achtzehnten Jahr-hunderts in der Nähe von Rocca Giovine gefunden ward, solldas Fanum Vacunse, von dem IJoraz in der zehnten Epodedes ersten Buchs so sprach, als ob es in der Nähe seiner Villaschon im Verfall sich befunden, auf demselben Felsen, aufdem Rocca Giovine steht, gestanden haben. Der Fiuss imVordergrunde ist der Anio, die Berghohen im Hintergründerechts zeigen die Gipfel des Mons Lucretilis, jetzt MonteGennaro.