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hören den sleilen und ziemlich unfruchtbaren Sabinergebir-
0) FÖNS BLANDUSI.E. {Fönte Blandusio.)
Der Quell der Nymphe Blandusia entsprang aus dem Ab-hang des Bergs Lucretilis in einer kleinen Grölte, aus der ergegenwärtig in zwei Armen durch dichtes Lorbcenrebüsch,Licincngewächse, Thjmian - und Lavendelstauden in dieThalbucht, die ehemals das Sabinum des Horaz umschloss,herabstürzt und, nachdem der eine Arm den mit Pinien reichbesetzten kleinen Beig Ustica umflossen, in seiner Vereini-gung vor einer Mühle den kleinen Bach Digcntia bildet. MitBecht verkündete Iloraz in dem lieblichen kleinen GedichtOd. 3, i3 seine dereinstige Berühmtheit; denn nicht leichtist irgend ein von den Dichtern der Vorwelt besungener Quellvon so vielen gebildeten Menschen besucht oder so oft genanntworden als er. Noch immer strömt er aus des hohen Bergesnächtlichem, unerforschten Dunkel in kühlerund crystallbellerFluth an das Licht des Tages; noch immer bekränzet ihn eineüppige Vegetation der oben genannten Gewächse; noch im-mer gewährt er, vom hohen Bergrücken geschützt und in seinernördlichen Lage dem ruhenden Pflugstier, wie den weidendenZiegen- und Schafheerden, einen eiquickcnden Schallen. Inder Mitte der Thalbucht zeigt man mehrere alte Mauern, diewohl zum ehemaligen Wohnhause des grossen Dichters ge-hört haben können. Wird man aber hier von einem Gefühl derEhrfurcht für die kleinen Lieblingsplälze ergriffen, auf deneneiner der edelsten Menschen der Vorwelt so oft geweilt und