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9. Klöße zu formen und zu kochen: Mcm nimmt dazu zweiEßlöffel oder Kaffeelöffel, je nach der Größe der Klöße und stelltden einen in heißes Wasser; in den andern gibt man von derMasse nnd formt sie mit der Fläche eines Messers zu einer, »achdem Bauche des Löffels gebildeten Erhöhung, die man mit demin heißes Wasser getauchten Messer glatt streicht und dann mitdeni audern heißen Löffel das Klößchen herausnimmt. Sollendie Klöße in einer Suppe gekocht werden, so legt man sie anseinen mit Butter bcstrichenen Deckel und gießt ein wenig heißesWasser oder heiße Bouillon dahinter, wodurch sie ganz sanft indie Suppe rutschen; will man sie aber allein kochen, um sie her-nach in Pasteten oder Ragouts zu brauchen, so thut man sie,einen neben den andern, in eine mit Butter bestrichene Casserolennd gießt so viel kochend heiße Brühe daran, nicht darüber,daß sie bedeckt sind, bringt sie zn Feuer und wenn die Brühe zukochen beginnt, so setzt man die zugedeckte Casserole, eine Stundelang auf ein Bett von glühender Asche.
10. Pudding in einer Serviette zu kochen: Die Serviette,wohl ausgewaschen, wird in der Mitte einen Teller groß dickmit Butter bestrichen, über ein Geschirr gebreitet nnd die Massehineingebunden, jedoch nicht zu fest, damit sie bequem aufquellenkaun. Man hat dann in einem Topfe von gehöriger Größekochendes, gesalzenes Wasser und befestigt die Zipfel der Serviettean den Ohren oder dem Henkel des Topfes; denn der Puddingmnß schwebend kochen, mnß auch beständig kochen und das ver-kochte Wasser muß mit kocheudem Wasser ersetzt werden. Wennder Pudding gar ist, so nimmt man ihn heraus, legt ihn mit derServiette auf eine tiefe Schüssel, bindet die Serviette behutsamans, stürzt die Schüssel, worauf der Pudding servirt werden soll,darüber und wendet sie nm.
11. Sulzen einzufnllen und zustürzen: Die Formen werdenganz fein mit Mandelöl bestrichen und beim Herausnehmen derSulz schlägt man ein in heißes Wasser getauchtes Tuch um dieForm, wodurch der Inhalt sich löst, hält die Form auch wohleinen Augenblick in heißes Wasser, wo man dann aber sehr raschVerfahren muß, daß sich nicht zuviel löst.
12. Gelatine aufzulösen: Man zerschneidet sie mit der Scheerein kleine Stücke, und setzt diese mit einer Obertasse voll Wasseroder Wein zu zwei Loth Gelatine, auf eine heiße Platte undnimmt den Schaum ab.
Wenn man sie zn Gelee's braucht, so rechnet man auf einQuart Flüssigkeit drei Loth Gelatine.
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