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gelassen, bis die Würfel ganz klar sind, dann ein halbes PfundButter zugesetzt uud dnrchgegossen. Es ist ganz vorzüglich zuGemüsen und dergleichen.
5. Spiuatgriin : Einige Hand voll frischer Spinat werden miteiner Hand voll Petersilie blanchirt, mit frischem Wasser abgekühlt,leicht ausgedrückt und durch ein feines Haarsieb in eine kleineObertasse gethan, dann mit einem Eßlöffel frischem Wasser über-gössen und bis zum Gebrauche kalt gestellt.
6. Gebräunter Zucker: Man thut drei Loth Zucker in einekleine Pfanne, gießt ein halbes Qnart Wasser dazu und läßt esso lange kochen, bis es kastanienbraun ist.
7. Geruchzucker: Eine Stange schöne Vanille wird inStückchen geschnitten, diese auf eiuem halben Bogen weißem Papierlangsam getrocknet, mit vier Loth Zucker gestoßen und durch einSieb gegeben; das im Sieb zurückgebliebene wird nochmals mitzwei Loth Zucker gestoßen, ebenfalls durchgesiebt und das Ganzedann in gut zugepfropften Glasfläfchchen aufbewahrt, und ebensowerden die folgenden Sorten bewahrt.
Orangen-Zucker: Man reibt das Gelbe von zwei Orangen<iuf einem Stück Zucker ab, schabt dies auf eiuen Teller, läßt estrocknen, stößt es mit acht Loth Zucker und siebt es durch.
Citronen-Zucker wird wie der Orangen-Zucker bereitet.
Zimmet-Zucker: Zwei Loth feinster Zimmet werden miteinem Viertelpfund Zucker fein gestoßen und darauf durchgesiebt.
8. Weiße und braune Glasur: Ein Viertelpfund ganz feingesiebter Zucker (Staubzucker) wird mit zwei Eiweiß recht schaumiggerührt und während des Rührens etwas Citronensaft darangedrückt.
Will man sie brauu haben, so rührt man in die fertige WeißeGlasur vier Loth, an der Wärme erweichte, feine Vanille-Choeolade.
9. Verlorene Eier: Es werden die nöthigen ganz frischenEier in kochendes, mit Salz und Essig gesäuertes Wasser, jedesMal vier Stück, eingeschlagen, anderthalb Minuten langsam daringekocht, mit dem Schaumlöffel herausgenommen und in kaltesWasser gelegt. Wenn sie ganz kalt geworden sind, so nimmt manjedes einzelne aus dem Wasser in die hohle Hand, schneidet allesdaran hängende zottige rund ab, ohne jedoch den Dotter zu be-rühren und legt sie wieder in frisches Wasser bis zum Gebrauche,wo man sie im Wasser langsam erwärmt.
Oder man schlägt die Eier, eins um das andere, in einenSchöpflöffel, legt sie nebeneinander in kochendes Wasser nndwenn das Wasser einige Mal aufgekocht und das Weiße sich über