am Löffel zu einem kurzen Faden, an dem ein kleiner Tropfenhängt, der abfällt.
Dritter Grad: Langer Faden oder große Perle.Der Faden zieht sich länger, der Tropfen ist größer und bleibthängen.
Vierter Grad: Kleiner Flug oder kleine Blase.Man bläst gegen den vorher eingetauchten Schaumlöffel undwenn kleine Blasen abfliegen, so ist es der vierte Grad.
Fünfter Grad: Großer Flug oder große Blase.Es fliegen größere Blasen ab.
Sechster Grad: Der Bruch. Man taucht ein naßge-machtes Hölzchen schnell in den Zucker und sogleich wiederin kaltes Wasser und es muß dann augenblicklich fest werdenund beim Abziehen krachend brechen. Noch sicherer ist es, wennman den Zucker zerbeißt und er sich an den Zähnen nicht anhängt.
Siebenter Grad: Caramel. Nach einer Minute nochlängern Kochens wird der Zucker lichtbraun und muß danngleich vom Feuer entfernt werden, sonst verbrennt er.
(Diese beiden letzten Grade kommen übrigens beim Ein-machen nicht vor und ich habe sie nur der Vollständigkeitwegen hier mit angeführt.)
Wenn das Eingemachte in die Gefäße eingefüllt und ganzerkaltet ist, so werden, außer bei dein Essig-Eingemachten,runde weiße Papierblättchen, genau nach dem Innern desGefäßes geschnitten, in Rum getaucht und auf das Einge-machte gelegt, dieses dann vorsichtig mit weißem Papier zu-gebunden, Sorte und Jahreszahl darauf geschrieben und dasPapier etliche Mal mit einer Nadel durchstochen.
Das Eingemachte muß an einem kühlen, luftigen, trockenenOrte aufbewahrt werden; dumpfe Schränke erträgt es nichtund noch weniger üble Gerüche, und jedenfalls muß man öftersdanach sehen, ob vielleicht Aufkochen oder wenigstens Erneue-rung der Blättchen nöthig sein möchte, welches aber bei sorg-fältiger Bereitung und Behandlung selten vorkommt; es seidenn, daß in ungünstigen Jahren das Obst nicht gut gewesenwäre, und natürlich muß auch aus die Auswahl des Obstesgroße Sorgfalt verwendet werden.
Die Gläser und Töpfe für das Eingemachte wähle man,des netten Aussehens im Schranke wegen, worauf gute