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die hundert Thaler Lohn bekommt, die dicken Bohnen, anstattin Flaschen in Blechbüchsen gethan und so das oben er-wähnte „Schweinefutter" sabrizirt, und dann sollen die armenRecepte Schuld sein oder man solle gar, wie auch schon halbim Scherz angedeutet wurde, die Hauptsache, wie den Lupusder Erbswurst, geheim halten!
Doch kehren wir zu der Bereitung der Gemüse zurück!
1. Grüne Erbsen: Nur die Markerbse taugt zum Ein-machen und am allerbesten ist die grüne Markerbse; mannehme sie nicht gar zu jung, doch dürfen sie nicht ausgewachsensein und wenn der Gärtner beim Pflücken nicht aufmerksamgenug war, so muß man beim Ausschoten alle zu dicke Erbsengenau aussuchen und weg thun und natürlich ebenso alle,die nicht ganz gut sind. Man läßt dann die Erbsen inkochendem Wasser (nicht zu viel Wasser, weil die Erbsensonst an ihrer Süße verlieren) einen Augenblick aufkochen,gießt sie gleich durch einen Seiher und füllt sie möglichstheiß in die Büchsen, bis einen kleinen Finger breit unterdem Rand, gießt, auch möglichst heiß, von dem Wasser, worindie Erbsen aufgekocht worden, darüber, bis einen starkenStrohhalm breit vom Rande und legt gleich den Deckel auf,damit keine Luft daran komme.
2. Grüne Bohnen: Sowohl die Schneidbohnen als diesogenannten Brechbohnen, welche man in stark Zoll lange,ganz gleiche Stückchen schneidet und Salatbohnen, behandeltman wie die Erbsen, nur nimmt man in das Wasser zumAufkochen etwas Salz, jedoch nicht zu viel. Zu den Schneid-bohnen nehme man zarte Flaschenbohnen, zu den Brech-bohnen durchaus Speckbohnen.
3. Gelbe Rüben (Mö hren) wie die Bohnen; man nehmedie rothe holländische und klein, wie man die ersten Möhrchenverspeist, ja nicht zerschnitten und recht gleich.
4. Blumenkohl muß natürlich zertheilt werden und wirdwie die gelbe Rübe eingemacht.
5. Spargel muß recht schön, frisch und möglichst vongleicher Stärke sein und wird, die Köpfe nach oben, roh,dicht in die Büchsen gestellt, mit kochendem Wasser Übergossenund nur eine Stunde gekocht.