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Waidmanns-Küche oder Zubereitung der verschiedensten Wildarten : nach eigener langjähriger erfahrung gesammelt und erprobt und allen braven Waidmännern und ihren lieben Hausfrauen gewidmet
Entstehung
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Dgstetchen und Aroyurtten,

welche meistens nach der Suppe gegeben werden.

1. Butterteig-Pastetchen (Vol-au-Vents): Aus dreimalgeschlagenem Butterteig werden mit einem runden Ausstecher,der zwei Zoll im Durchmesser hält, aus dem zwei Messer-rücken dick ausgerollten Teige Blättchen ausgestochen unddiese auf ein mit kaltem Wasser befeuchtetes Blech einenZoll weit auseinander gelegt und die Oberfläche mit verklopftemEi bestochen, wobei man achten muß, nicht damit an denäußern Rand zu kommen, indem der Teig an solcher Stellenicht aufgeht. Dann werden diese Blättchen mit einem zweitenAusstecher in der Größe eines halben Guldens, genau inder Mitte leicht eingedrückt, welches, wenn sie gebacken sind,den Deckel der Pastetchen gibt, die in ziemlich heißem Ofengoldgelb gebacken werden, worauf man die Deckelchen miteinem kleinen spitzigen Messer heraushebt, den innern feuchtenTeig leicht herausnimmt, die Pastetchen mit einem Hachisvon Wildgeflügel oder auch sonst Wildpret füllt, die Deckelchendarauf legt (müssen gut einpassen, nicht etwa hoch liegen)und recht warm servirt.

2. Gefüllte Butterteig-Pastetchen: Aus dem zwei Liniendick ausgerollten, dreimal geschlagenen Butterteig werden un-gefähr achtzehn Plättchen, von zwei Zoll Durchmesser, miteinem runden Ausstecher ausgestochen und jedes dieser Plättchennun wieder mit einem, um einen halben Zoll kleinern Aus-stecher durchgestochen, so daß man schmale Ringchen erhält;den übrigen Teig nimmt man zusammen, rollt ihn aus wiedas erste Mal, sticht wieder achtzehn zwei Zoll große Plättchenaus, legt sie auf ein mit Wasser genäßtes Blech, bestreicht sie