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Waidmanns-Küche oder Zubereitung der verschiedensten Wildarten : nach eigener langjähriger erfahrung gesammelt und erprobt und allen braven Waidmännern und ihren lieben Hausfrauen gewidmet
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Schüssel fingerdick mit Kochfarce, legt die Vögel darüber unddazwischen, und an den Seiten auch von der Farce; auf dieBrust darf aber keine kommen, sondern diese wird mit Speck-scheiben bedeckt und das Gratin nun unter einem Kohlen-deckel oder in einem Backofen gebacken; die Hitze muß mäßig,von oben aber etwas stärker als von unten sein. Man kanneine pikante Sauce dazu geben.

4. Gebraten: Sollen sie am Spieß gebraten werden, sogeschehe dies vor scharfem Feuer, zehn bis zwölf Minutenlang und man beträufle sie während des Bratens mit Butterund lege geröstete Weißbrodschnitten darunter, um Fett undEingeweide aufzufangen, oder man binde sie in ganz dünneSpeckscheiben und Traubenblätter ein, kann sie aber auch ineiner Casserole mit Butter braten.

5. Kiebitz-Eier: Man legt sie zuerst in eine Schüssel mitkaltem Wasser und kann nur diejenigen benutzen, die unter"sinken; sie werden zehn bis fünfzehn Minuten gekocht; dannheiß in einer taschenartig gebrochenen Serviette auf eineSchüssel angerichtet und frische Butter dazu gereicht.

6. Kiebitz-Eier: (Originalrecept aus Jever.)Bekanntlich erhält Fürst Bismarck zu seinem Geburtstage,aus Jever, alljährlich 10l Kiebitz-Eier und im Jahr 1887war ihnen auch das Recept für richtige Zubereitung bei-gegeben worden, wie folgt:

lauerst lat 6 Ainütsii daläOs Xisvitssisr kooksri,

Og,im varsr» ux sii Lsliöttöl LoltOs Lisr stooksn.

äanri äs ZAsr okpsllt süriä,

Darm sui kör van äs Xoppsv,

äs svvnr tau vsräausu süuä,

^.lltiä srst of äs lopxsll!

3o r»a äs RsZsI van äs Xüust

Dat uu ss Oi ssrvsrsu!

Illl maZ raiu ?ürst süok mit VerZünst

Daran rsebt äslsktsrso!