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Waidmanns-Küche oder Zubereitung der verschiedensten Wildarten : nach eigener langjähriger erfahrung gesammelt und erprobt und allen braven Waidmännern und ihren lieben Hausfrauen gewidmet
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Casserole, lasse dies unter gelegentlichem Umrühren weichund weiß dämpfen, fülle die Gans damit und brate sie dann,wie es in dem vorigen Recepte angegeben ist.

6. Gebeizte Wildgans: Sie wird wie der Auerhahn Nr. 6gespickt und gebeizt, dann in einer fest zugedeckten Casserole,die man mit Speckscheiben, einer Zwiebel, einer gelben Rübe,vier Citronenscheiben, etwas ganzem Pfeffer und einer Gewürz-nelke belegt hat, mit dem nöthigen Salz und einem halbenPfund Butter, während drei bis vier Stunden weich gedämpftund dabei öfters begossen und umgewendet; sollte die Brühezu kurz eingekocht sein, so gießt man etwas Fleischbrühe oderkochendes Wasser nach. Einige Minuten vor dem Anrichtenwird die Gans herausgenommen, das Fett abgeschöpft, in denzurückgebliebenen Bratensaft ein halber Schoppen saurer Rahmund etwas Citronensaft gethan, auf dem Feuer umgerührtund durch ein Haarsieb recht heiß über die Gans gegossen.

7. Gebeizte Wildgans in Nagont: Man bereitet sie wiein dem vorhergehenden Recepte, zerschneidet sie aber, so wiesie gar ist, in mehrere Stücke und legt diese in eine Casserole;auf den wohl abgefetteten Bratensaft stäubt man zwei Koch-löffel Mehl, läßt es etwas anbräunen, rührt es mit einerFlasche vorher abgekochtem Rothwein und ebensoviel Jüsoder Bouillon gut ab, läßt es recht verkochen und gießt esdann durch ein Haarsieb über die Gans.