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Waidmanns-Küche oder Zubereitung der verschiedensten Wildarten : nach eigener langjähriger erfahrung gesammelt und erprobt und allen braven Waidmännern und ihren lieben Hausfrauen gewidmet
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wie das Daherstampsen von Tausenden von Pferden aufeiner harten Straße. S. auchAnsiedler von Cooper").In Amerika also werden dieselben häufig eingelegt nachfolgenden Recepten:

1. Eingelegte wilde Tauben: (Amerikanische Recepte.) Siewerden recht rein geputzt, ausgenommen, mit Wachholder-beeren und etwas klein geschnittenem gesalzenen Speck ganzangefüllt, dressirt, gesalzen und auf einen Rost gelegt, so daßsie recht heiß werden; braten dürfen sie nicht, und wenn siewieder ganz kalt geworden sind, so legt man sie recht fest ineinen Topf von Steingut oder in ein kleines eichenes Fäßchen,auf deren Boden man etwas Salz und Wachholderbeerenwirft; ebenso zwischen jede Lage der Tauben; läßt nun aufganz schwachem Feuer soviel Butter, um die Tauben ganzzu bedecken, zergehen, gießt sie darüber und bindet das Gefäßmit Wachspapier oder einer Blase zu.

Anstatt mit Butter kann man sie auch mit halb Wein,halb Essig oder zwei Theil Wein und ein Theil Essig, vorher zu-sammen abgekocht und wieder erkaltet, übergießen: dann müssensie aber beschwert und hernach wie oben zugebunden werden.

Oder nian spicke die Tauben mit Speck, der in Salzund Pfeffer gewürzt worden ist und brate sie, unter fleißigemBegießen, in Butter halb gar. Dann nehme man einige gutgereinigte Ochsenfüße oder, wenn es nicht viele Tauben sind,auch Kalbsfüße, schneide sie in Stücke und koche sie in Wasserweich, seihe nun die Brühe durch, thue die Tauben mitetwas Weinessig und einigen Citronenscheiben hinein, deckedie Casserole zu und lasse ganz langsam kochen, bis dieTauben gar sind; die Brühe muß über die Tauben gehenund wenn sie fertig sind, so lege man sie in einen Topf vonSteingut, seihe die Brühe, die sie vollständig bedecken muß,darüber und schöpfe das Fett ab. Nach dem Erkalten mußdie Brühe steif wie Gelse fein; man gießt dann, zum bessernErhalten, noch ein paar Finger breit Butter oder Schweinefettdarüber, bindet den Topf zu und bewahrt ihn an einemkühlen trocknen Ort.

Diese letztere Art wird beim Gebrauch mit etwas Geloeund mit Essig und Oel oder pikanter Sauce gegeben; dieandere Art wird in Butter vollends gar gebraten und man