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So nimmt nun einen Topf von irden Gut,
In den zuvor genügend Salz sie thut,
Und packt die Hühner Schicht auf Schicht hinein;
Gießt darauf dann ein Drittel Essig und zwei Drittel Wein.
Und nochmals Salz und schwarzen Pfeffer dran gethan,
Auch eine Scheibe guten Speckes opfre man, soben drauf,Und lege Porree, Sellerie, Zwiebeln, Wurzeln, dünn geschnittenDann passe man dem Topf genau den Deckel auf.
Damit derselbe aber luftdicht schließt,
Und von der Sauce gar nichts überfließt,
Deckt man zuletzt das Ganze noch in RuhMit einem Ueberzug von Brodteig zu.
Wenn nun der Bäcker backt, so gehe hin und bitte,
Daß er den Topf postire in der Brode Mitte,
Der Topf, der vier, fünf Stunden in dem Ofen war,
Ist nun zugleich auch mit dem Brode gar.
Kalt wird er dann zu jeder Tageszeit gegessen,
Doch darfst Du Remoladesauee nicht vergessen;
Dann ist es aber ein vorzüglich Fntter,
Und viel zn gut für Deine Schwiegermutter!
2. Gebratene junge Feldhühner: Sie werden, nachdem mansie mit feinem Salz, nach Belieben auch mit Concassk, bestäubthat, mit Traubenblättern und Speck überbunden und entwederbei Hellem Feuer am Spieß oder mit Butter in einer Casserolegebraten, und man pflegt sie wohl mit sammt ihrem Ueber-wurf zu serviren, welches mir aber nie behagt hat und höchstensim engen Familienkreise angehen mag. Dagegen ist gerösteterSpeck, in schmale Streifen geschnitten, sehr gut dazu.
Wenn man sie in der Casserole bereitet, so kocht mannach dem Anrichten des Bratens den wohl abgesetzten Braten-saft mit Fleischbrühe oder etwas Wasser eben auf, rührt esmit einem kleinen Besen zusammen, gießt es durch ein Siebund gibt es in einer Sauciöre zu den Feldhühnern.
In der schwäbischen Küche legt man in den Leib desFeldhuhnes ein Stückchen Butter, eine Citronenscheibe und