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butteu und Kirschen, und ich kenne vornehme Herren, dievorzügliche Köche halten, und sich doch jedes Mal auf dieeinfache aber kräftige Küche einer Försterin freuen, wenn siebei Jagden im Försterhanse einkehren.
Auch andere Zuthaten, die nicht im Walde wachsen, dieVorrathsancen und dergleichen, kann man sich, falls sie ge-wünscht werden, auch in der einfachen Küche ohne große Müheund Kosten verschaffen, wie dies im „Anhang" näher be-merkt worden ist. Die Hauptsache bleibt immer, daß erstensdas Wild gut sei, dann ebenso die nöthige Znthat, namentlichdie Butter, und endlich, daß man die, von einem bekanntenSchriftsteller so warm empfohlene Zuthat „Gedanken", nichtvergesse; denn nichts wird meiftentheils so gedankenlos be-trieben, als das Kochen, und dann werden auch gewöhnlichdie sogenannten „kleinen Dinge" nicht genug berücksichtigt.Dies gilt, um nur eins zu nennen, besonders von der Feuerung,wobei auch so oft die „Gedanken" fehlen, und man es fürein „kleines Ding" hält, ob, was rasch und flott kochensoll, nur langsam dämpft und, was dämpfen soll, hoch auf-kocht, und so läßt man dann ganz gemüthlich das Feueralle Augenblicke abbrennen, muß es nun jedes Mal mitvielem theuren Holz wieder in große, aller Kochkunst spottendeGluth bringen, und davon kommen dann die verbranntenund doch nicht garen Braten, die angebrannten oder über-gekochten Suppen u. s. w., und ein verdrießlicher Eheherr.
Man sorge also für gutes Wild, für gute, wenn auch ein-fache Zuthat, für gutes Feuer und benutze mit „Gedanken"die nachfolgenden Recepte und der gute Erfolg wird gewißnicht ausbleiben, welches von Herzen wünscht
Die Verfasserin.
Schloß Hiilchrath, am St. Hubertustage, 1870.