Druckschrift 
Bd. 1 (1819)
Entstehung
Seite
154
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(154)12. Der auf diesseitigem Ufer sich befindende Arden-ner⸗Wald.Nach der Art, wie Cäsar den Bau seiner Brük-ken beschreibt, sind hier die Abbildungen in den 4Winkeln, welche man ihrer gehörigen Ordnung nach-zugehen beliebt, vorhanden. In dem untern Winkellinks, sieht man, wie die Römer sich beeifern, in demreissenden Strome, mit einem schweren Rammel diePfähle in die Erde zu schlagen. Die übrigen Winkelzeigen uns vor und nach, die Fortschritte der Verfer-tigung der Brücke. Hier noch Einiges darüber:Die Balken wurden durch Ab= und Einschnitteder Säge, mit überzwerg gelegten Hölzern aneinan-der geheftet; weder Bohrer, noch eiserne Nägel wur-den dabei gebraucht, und selbst ward nicht einmalein richtiger Plan oder Abriß der Brücke vorher aufdem Papier entworfen, noch gezeichnet. Ausser demhölzernen Hammer, der Zimmerart, dem Beile undder Säge, ſieht man keine weitere Werkzeuge an demUfer liegen.Seite 60 bis 65 habe ich die Meinungen verschie-dener Schriftsteller, über den gewesenen Standort derbeiden von Cäsar über den Rhein geschlagenenPfahl=Brücken angeführt.Broelmann behauptet, daß der Meinung be-rühmter Alterthumsforscher und seiner eigenen Muth-massung zufolge, diese zweite über den Rhein vonC. J. Cäsar geschlagene Pfahl=Brücke, allhier ge-wesen und daß aus dem jezt verschanzten Lager dasppidum Uhiorum entstanden seye; mithin dieses