Druckschrift 
Bd. 1 (1819)
Entstehung
Seite
142
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(142)gefügten Abbildung Tab. XXVI Fig. 5. stellt dasvordere Theil eines Schiffs vor, um dadurch die An-kunft des Saturnus über die See in Italien an-zudeuten, und auf der andern Seite sieht man dieBrustbilder des Janus und Saturnus mit zu-ſammen gekehrten Ruͤcken. Hievon ſingt Ovidius:At bona Posteritas Janum formavit in aereHospitis Adventum testificata Dei.Die Römer haben eine ähnliche Münze prägenlassen. Macrobius erzählt: daß die römische Ju-gend mit dieser Münze so gerne gespielt und je nachdem sie die zwei Gesichter, oder das Schiff hin undher in die Höhe geworfen hätten, allerhand darübergeweissagt worden wäre.Jahres verehrt. Daher heißt eine Thüre Janua, undder erste Monat im Jahre Januarius.Die Gewalt und Herrschaft des Janus zu erklä-ren, haben die Römer demselben in die rechte Haneinen Stock, und in die Linke einen Schlüssel gegebenanzuzeigen, daß Noe (mit welchem Janus in vielenStücken übereins kommt,) die Arche der alten Weldas ist das Vergangene, zugeschlossen, und diese wiedein der neuen Welt, das ist das Zukünftige, eröffnet habeJanus ist von den Alten auch mit vier Gesichtenabgebildet, als wenn er alle 4 Himmels=Gegendenüberschauen hätte. Auf diese Art sind Münzen des Kasers Hadrian geprägt. Tabula XX zeigt eine Abbilbungdes Janus=Tempels, wie ihn M. Duchoul in seinemvortrefflichen Werke: de la Religion des anciens Romain-darstellt.