116)gust's nebst ihren Nachfolgern, damit sie von Freun-den und Feinden geehrt wurden.Domitian (dessen größter Zeitvertreib darinbestande, daß er in seinem Zimmer die Mücken fingeund sie mit einem spitzigen Griffel erstach; der ausFurcht vor einem Donnerwetter und vor selbigemsicher zu seyn, einige Lorbeer=Zweige auf seinemHaupte trug) unterschrieb sich sogar: „Dominus acDeus noster sic fieri jubet.“ (Solches ist Domi-tian's unsers Herrn und Gottes Wille.) Hiemitnicht zufrieden, hat er auch noch befohlen, daß ihmvon purem Golde und Silber Ehren⸗Säulen indem Capitol gesezt worden sind.Vom Senate konnte er jedoch die Erlaubninicht erzwingen, die Worte: DOMINUS ET DEUSals seine Beinamen auf die Münzen prägen zu lassen,Späterhin ließ der Senat sich verleiten, es zuzugeben, das Aurelian auf ſeine Münzen die Inschrift sezte: DEO ET DOMINO NATO AURELIANO AUGUSTO. Auf einer zweitern Münze von ihrist zu lesen: DEO ET DOMINO NOSTRO.Nach dem Aurelian hat man nun keine Münzemehr mit dieser Inschrift bis zum Kaiser AureliuCarus, auf dessen Münzen dieselbe wieder vonkommt. Von diesem A. Carus an, haben die nachfolgenden Kaiser sich ebenfalls so nennen und die Um-schrift D. N. oder D. D. N. N. d. i. DOMINUSNOSTER, DOMINI NOSTRI auf ihre Münzenprägen lassen.
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