Druckschrift 
Bd. 1 (1819)
Entstehung
Seite
93
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(93)den Senat berichtete, wie er durch die Fürbitte seinerChristlichen Soldaten den Sieg über Neunhundert,Sieben und Siehenzig Tausend Mann Feinde davongetragen habe, thut auch noch ausser der unter denDonnerwirkenden Legionen sich befindender XIX.Legion, die er auch Legionem Geminam fulminatricemnennt, mit Ruhm Meldung von der I. Legion, diegemeinlich (so wie uns Tacitus 1 B. Annal. Kap-9. und 1. und 4. B. der Geſchichten Kap. 3 u. 6. be-richtet) ihre Winterquartiere bei den Ubiern und zuBonn hatten.Lipsius erzählt uns auch in seinem Commentarzum Tacitus von einer Lapidar=Inschrift, welchelautet wie folgt:LEG. LEGION. I. MINER. P. COL. CLAVD.AVG. AGRIPPINENSIVM.Ueber die Donnerwirkende Legionen fügeich noch diese Erläuterung bei, daß noch andre Legio-nen und zwar auch die XII. Legio antiqua einstensdiesen Ehren=Namen wegen dem Blizstrahl erhal-ten habe, der als eine besondere Zierde in ihremSchilde prangte. Valerius Flaccus singt hievon:Cuncta Phalanx insigne jovis Caelataque gestatTegmina, dispersos trifidis arboribus ignesNec primus radios miles Romane corusciFulminis et rutilas scutis diffuderis alas.Der Ehren=Name Legio fulminatrix und die Zierdeden Blizstrahl nemlich, in ihrem Schilde zu tragen,schreibt sich von dem Siege her, den Marcus Aureliusim Jahr 174 nach Chriſti Geburt wider die Quados