(81.)Deutz pp) war ihre Hauptstadt. Um diese Zeit un-gefähr haben die Ubier die hiesige Rhein=Seitebezogen und zwar nach dem Wunſche und Rath des—Pp) Crombach m. s. Wolffg. Lazius de Commig. L. 1 etc.Ueber die diesseitigen Wohnsitze der Ubier bemerkt Dom-herr von Hillesheim folgendes: „Um eine gewisser-massen zuverlässige Kenntniß der Gegenden, in welchendie Übier diesseits des Rheins gewohnt haben, sich zuerwerben, wird man den Rhein als eine grade Querli-nie sich vorstellen und um denselben einen Halbzirkelziehen müßen. Es wäre daher bei Sinzig, wo dieAhr in den Rhein fließt, anzufangen. Diesseits derUhr weisen wir also den Ubiern den ersten Ort desUmkreises an, und die Trevern sind jenseits ihreNachbaren. Geht man nun weiter bis zum Ursprungdes Ahrflusses, so entspringt nicht weit davon ab dieRoer (Rura), mit der Roer gehen wir bis Düren zu,so wäre Rechterseits derselben die Gränze der Trevern;jezt folgen wir der Roer so, daß wir noch einen klei-nen Distrikt bis an die äussersten Gränzen des Limbur-ger=Landes nehmen, den Weg einschlagen, welcher dasEnde unsrer Diözes ausmacht. Diesem Wege gehen wirbis in die Gegend nach, wo die Roer sich in die Maaßergießt, und schließlich von da rechts bis an den Ort desRheins, wo jenseits die Roer aus Westphalen beiDuisburg in den Rhein fließt.„Die heutigen Gränzen der Diözes (des vormaligenbischöflichen Gebietes) nicht aber die des kölnischen Lan-des, sind auch ungefähr die Gränzen der alten Ubiergewesen, und nicht nur das kölnische Land, sondern auch
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