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Bd. 1 (1819)
Entstehung
Seite
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(41):ben, welcher behauptet, daß unsere Ubier von denGalliern, nicht aber von den Teutschen herstam-men dd)Die sämmtlichen Beweggründe, worauf er sichstützet, sind nachstehende. Man erwäge und prüfesie und ein jeder wird leicht einsehen, von welchemGehalte sie sind, und welcher Glaube ihnen beizu-messen ist.Fürs Erste sagt er: was den Tuiton, oder dieerste Nachkommenschaft des Japhets betrift, so könn-ten die Ubier gar nicht dazu gerechnet werden, da esbekannt sey, daß beinahe keine Völker in jenen Zeitenihre ersten Wohnsitze beibehalten haben, sondern durchfast tägliche Wanderungen verschiedene Orte von ihnenbewohnt gewesen seyen, indem bald diese aus Mangel84 Nahrung, andere, weil sie ihre Aecker zu bebauenzu unthätig waren, aus ihren Wohnsitzen in fremdeLänder auszuwandern sollen gezwungen worden seyn.Um diesem seinem Satze einiges Gewicht zu geben,so führt er deshalb verschiedene Schriftsteller als Zeu-gen an. Z.B. Seneca ee) da er ſpricht:GewißNamens Gallien von einer andren Ursache entstammtzu seyn angeben; jedoch ist die herrschende allgemeine Mei-nung diese, daß Gallien von Gala so genannt werde.Plinius nannte das jenseit des Gebirgs gelegene Gal-lten, langhärig (Comatam), welchen Beinamen die Ein-wohner von den schönen langen Haaren erhalten hätten,worin dieselbe immer ihre Schönheit setzen. M. Quad3 L. F. 338.Adservatur in MS. in Collegio nostro P. P. s. j.Col. agrip.De Consolat. ad Hetv. matrem 6. C. ad Finem.