— ( 59„Celebrant, so spricht er: aa). Carminibus anti-„quis Tuitonem Deum, et filium Mannum, ori-„ginem Gentis, Conditoresque.“ („Die Teutschenverehren durch alte Gesänge und Lieder den GottTuiton und dessen Sohn Mannus als den Ur-sprung und die Stifter ihres Volkes.“)Denn alle Teutschen pflegten einmal diejenigen,welche sich durch Thaten berühmt gemacht hatten, indie Zahl der Götter zu versetzen, und dieser Gebrauchist noch bei Lebzeiten des Julius Cäsar im Schwangegewesen, indem er als Augenzeuge versichert: “Deo-„rum in numero eos solos habebant, quos vide-„bant, et quorum ope se aperte juvari sentiebant.“(„Daß die Teutschen nur diejenigen unter die Götterzählten, die sie selbst sahen und von welchen sie er-fahren hatten, daß durch die Macht derselben ihnenwar geholfen worden.Wer könnte also daran zweiflen daß Tuiton,sonst auch Teuton, Teutates, Tuiston rc. ge-nannt, nicht dieselbe Ehre und Würde bei den Teut-schen erhalten habe? selbst Tacitus schreibt weiter mitausdrücklichen Worten, daß, als er bei ihnen lebte,alle ihn als ihren Vater früher verehrt, und daß einspäteres Zeitalter um sein Gedächtniß zu verewigen,ihn in geschriebenen Liedern besungen habe.Wäre es auch der Fall nun, daß dies alles nichtsals erdichtete Fabeln und unsinnige, in dem Ge-hirn der Schriftsteller ausgebrütete Narrheiten zumGrunde hätte, so liegt doch etwas Schönes in die-——aa) In Libello de moribus.
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