(38)ton da, wo man noch das Divitense Munimentum, vonuns Deutz benannt, sieht, an dem Ufer des Rheinseine sehr große und vortrefliche Stadt erbaut, undbefohlen habe, zur ewigen Gedächtniß derselben, undzur Erinnerung für die Nachkommenschaft diesenOrt nach seinem Namen für die Zukunft zu benen-nen. Auch Joh. Aventinus y) da er von demTuiton erzählt, ist der nemlichen Meinung, es bestehein dem Landstrich der Colonia Agrippina auf demrechten Ufer des Rheins ein Flecken, den man ihmzur Ehre Tuitium (Tuits, Deutz) nenne, welcherfrüherhin eine sehr berühmte Stadt gewesen sey, diedessen Einwohner jeder Zeit als die Wiege des Teut-schen Volks hochgeschäzt und verehrt hätten.Hierzu kommt nun auch noch Wolfgang La-zius z) welcher behauptet, daß Tuiton, der vonNoe nach Europa gesandt worden sey, im Jahr 130 nachder Sündfluth die Ufer des Rheins in Besitz genommenund den Teutschen, welche er mit der einheimischenMuttersprache Duizios, Dütsche nennt, diesenihren Namen beigelegt habe, woher dann die so ur-alte Benennung Tuitium, Tuits, Deutz, welchesdem Agrippinischen Cöln gegenüber liegt, bisauf uns fortgewährt hat, und noch fortwährt.Schließlich darf hier Tacitus (welcher der be-rühmteste Gelehrte in den Alterthümern und in dertiefen Kenntniß der teutschen Geschichte ist) nicht über-gangen werden.——y) In Bojor. Annal L. 1.2) De Commigrat. Gent. I. 1.
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