Druckschrift 
Bd. 1 (1819)
Entstehung
Seite
28
Einzelbild herunterladen
 

28.)Titanen genannt, sehr gedrückt und belästigt wur-den, schickten sie Gesandten an den gerechten Jupi-ter, Kaiser Osyris, und ließen ihn anflehen, sievon solcher Sklaverey zu befreyen. Osyris schied da-her aus Deutschland hinweg, gegen die Riesen zuziehen, weil sie, von den Abkömmlingen Noahs, densiebenzehn Tyrannen entsprungen, so grausam undunmenschlich handelten: er bekämpfte, schlug und un-terjochte sie auch in drey großen Schlachten, mit Hülfeseines Sohns, des Herkules von Lybien. DieserOsiris war ein rechter Sohn des Cham und derRhea; er ward von Dionysius, dem Könige vonLybien, an Kindsstatt aufgenommen, von demselbenerzogen, und in aller Weisheit unterrichtet. Als eraber zu den Jahren gekommen war, gab ihm Diony-sius seine Schwester Isis, die schönste und tugend-lichste Prinzeßinn in der Welt, zur Gemahlinn, undmit derselben das Königreich Egypten.Von Suevus, dem achten König derDeutschen.Suevus, der Sohn des Marſus, war daringlücklicher, als andere seiner Vorgänger, daß nochbis auf den heutigen Tag, eine der Hauptprovinzenvon Deutschland Schwaben, seinen Namen be-halten hat.Von Wandalus, dem neunten König derDeutschen.Wandalus, der Sohn des Suevus, regierteüber die Deutschen zur Zeit Atlades, des siebentenKönigs von Babylon, und des Großen Herkules