(14)ausgerottekem Götzendienste, in dem einzig wahrenGlauben unwandelbar, unerschüttert und felsenfestzu beharren, bis hierhin seine höchste Gnade ver-Denn es ist bekannt, wie viele falsche und untergescho-bene Urkunden man nach dem Gesetze der Diplomatikentdeckt habe. Von einer Steinschrift kann man abermit vielem Grunde vermuthen, daß der Inhalt dersel-ben richtig und wahr ſeye. Welcher Mann würde ſichwohl erkühnt haben, eine Steinschrift vor den Augerdes ganzen Publicum zu errichten, welche grobe Unwahr-heiten, wichtige Fehler und ganz falsche Thatsachen ent-halten hätte?„Ich habe mir es jederzeit zur Pflicht gemacht, denvorzüglichen Ruhm der Deutschen, und das besondereVerdienst deutscher Gelehrten und Künstler zu behaupten;so habe ich noch vor Kurzem behauptet, daß den Deut-schen der Ruhm angehöre, die Natur=Geschichte undbesonders die Mineralogie, hervorgesucht, und durch ganzEuropa ausgebreitet zu haben.“„Auf die nämliche Art könnte ich hier ebenfalls dieBemühungen, die Verdienſte und den Ruhm der Deut-schen um die Kunst=Geschichte, und um die Alterthums-Kunde beweisen, wenn ich dieses nicht für ein anderesWerk *) vorbehalten hätte.„Ich besitze in meiner Sammlung von alten Handschriften ein antiquarisches Manuscript, welches eineMenge römischer Steinschriften, auch einige Griechischen2c. 2c. enthält, die von einem meiner Anverwandten anseinen Reisen durch Italien, Deutschland, und andern Euro-Dieses Werk sollte unter dem Titel: Geschichteder Natur, der Wissenschaften undKünste, mit vielen Abbildungen bereichert, er-scheinen, hätte nicht der zu bald eingetretene Toddes Verfassers, dieses rühmliche Vorhaben vereitelt.
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