(10)gen, und einen Auszug darüber geliefert. Nämlich:Natalis Comes in seinen zehn Büchern über dieMythologie; Bertelius im Buche über die Götterder Völker; der Jesuit Gautruche in seiner His-toria Poetica; der Jesuit Pomey im PantheoMythico, und so weiter mehrere andere.Aus der heil. Schrift hat der Jesuit C. Harz-heim die Fabeln und abergläubischen Sagen, wo-von die Blätter an vielen Orten Meldung thun, ge-sammelt, und darüber einen zierlichen, sehr vortreffli-chen und wahrhaft gelehrten Commentar herausge-geben.Hier soll nur einzig jener Theil meiner prüfen-den Untersuchung vorgelegt werden, welcher geeignetscheint, die heidnische Götterlehre der alten Ubietbesser und deutlicher auseinander zu setzen, und ausLiebe für meine Vaterstadt und alle eifrige und wahreVerehrer derselben, soll blos mein vorzüglichstes Au-genmerk dahin gerichtet ſeyn, mir es angelegen ſeynzu lassen, jene so sehr schönen Alterthümer, Denkmälerund Zierden Kölns, welche theils durch die Rohheitund ungeschickte Hände, oder leider durch die Sorg-losigkeit und Vernachlässigung der die Alterthümerwenig ehrenden, noch sich um dieselben bekümmerndenMenschen, beinahe zertrümmert, und ewig für dieNachwelt verloren waren, bestmöglichst der Vergessenheit zu entreissen, und an das Licht zu stellen; damitweil die Denkmäler, Altäre, (Aren) und so wei-ter, woraus sich die Götterlehre unsrer alten Vor-fahren, erweisen läßt, größtentheils vernichtet undzu Grunde gegangen sind, wenigstens ihre gesammel-
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