xiv Vorwort
unsere gefördert, ja überhaupt ermöglicht wurde durch die rastlose tätigkeit des treff-lichen marines, der voll und ganz sein leben lang das wort der schrift militia estvita hominis betätigt hat und dem .dafür diese Matter an ihrem teile den zoll dank-barer Verehrung, mit dem unsere undankbare Wissenschaft bisher schnöde kargte,abtragen sollen.
Manigfacher Unterstützung hat sich dies unternehmen bisher zu erfreuen gehabt,ich werde im vierten bände gelegenheit finden, der männer zu gedenken, die mir imeinzelnen förderung zu teil werden liefsen. hier habe ich vor allem meinen ehr-furchtsvollsten dank dem k. yreufsischen cultusminister, herrn dr Falk excellenz,abzustatten, welcher durch ein 1873 mir erteiltes reichlich bemessenes reisest ipendinmdiese arbeit veranlasst hat; sodann der k. preußischen akademie der Wissenschaften,welche auf so liberale weise den druck subventionierte, dass trotz des überausschwierigen satzes und des grofsen umfangs des vorliegenden bandes ein sehr niedrigerVerkaufspreis normiert werden konnte, weiter gebürt mein dank meinem verehrtenlehrer, herrn geheimen rat KMüllenhoff, auf dessen gutachten hin sowol das königl.ministerium wie die königl. akademie sich zur Unterstützung des Werkes entschlossen.den herrn Professoren KEofmann und EDümmler bin ich für mehrfache wertvollenachweise, herrn professor KWeinhold für eine noch vor Inangriffnahme dieser Samm-lung mir gütigst mitgeteilte abschrifl der Hrabanischen gll. verpflichtet, die für ihnunter Sickels aufsieht in Wien angefertigt worden war und die ich sodann an ortund stelle mit dem originale verglich; daneben konnte noch eine copie meines freundesMRoediger benutzt werden, herr dr Seemüller ferner erwies sich stets hilfsbereit,wenn es galt, in Wiener hss. zweifelhafte punete sicher zu stellen; ihm verdanke ichauch die abschrift der Apponyischen hs., welche er anfertigte, als der codex anfangsdieses Jahres auf kurze zeit seinem ungarischen versleck entrissen zu Wien ausge-stellt war. ich nenne weiter mit aufrichtigem dankgefühl die Stifter SBenedicts inÖsterreich, Kärnten und der Schweiz, in deren gastfreien hallen ich arbeits- undgenussreiche tage zubrachte, und gedenke der vielfältigen Unterstützung, die auf derWiener hofbibliolhek der gelehrte herausgeber der Tabulae, herr custos JHaupt, mirzu teil werden liefs. zu ganz besonderem danke bin ich endlich dem director derhof- und Staatsbibliothek zu München, herrn professor KvIIalm, sowie seinen beamteu,herrn Oberbibliothekar GLaubmann und herrn secretär WMeyer, für die über alleslob erhabene liberalitäl verbunden, mit der sie seit nunmehr bald sechs jähren meineStudien und speciell die arbeit an diesem buche gefördert, haben.
Erlangest, den 4 december 1878.
STEINMEYER.