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Viel schwächer jedesfalls war der direkteEinfluss der Historie auf Ben Jonsons TheDevil is an Ass (1616), worin Satans SöhnleinPug, „the less devil", bei dem törichten NorfolkSquire Fitzdottrel Dienste nimmt, bald aber ein-sehen muss, dass er dieser entarteten Welt nichtgewachsen sei. So ist er froh, als Satan ihnaus dem Gefängnis befreit und in die Höllezurückführen lässt.
Überall tritt uns hier Rush als das, was ervon Haus ist, als Teufel nämlich, entgegen. Undso ist es zu begrüssen, dass Kittredge durch seineöfters angezogene Abhandlung jener noch vonHerford vertretenen Ansicht ein Ende gemachthat, die behauptete, Rausch sei in England auchals ein Hausgeist (esprit follet bei Walther Scottin Marmion) nach der Art von Puck oder RobinOoodfellow bekannt gewesen.
In der Fremde also fand der deutsche StoffAnklang und trieb neue lebensvolle Sprossen; diesv/ar ihm in der Heimat auf lange hinaus nicht be-schieden. Erst in der zweiten Hälfte des IQ. Jahr-hunderts zahlte Deutschland diese alte Schuld zu-rück. Da schrieb S. Lipener sein farbensattes,faustisches Fragment „Bruder Rausch", 1 ) da gabuns W. Hertz seine köstliche Rauschdichtung 2 ), inder der Schalk dem reizenden Puck-Teufelchen imNacken, seinem Dichter aber auf der lächelnden
') Veröffentlicht in K. E. Franzos, Deutsches Dichterbuch ausOesterreich Leipzig 1883. S. 309 ff.
») Bruder Rausch. Ein Klostermärchen, Stuttgart 1882, und Ge-sammelte Dichtungen von W.Hertz, Stuttgart 1900, S. 391.