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Bruder Rausch : Facsimile-Ausgabe des aeltesten niederdeutschen Druckes (A) nebst den Holzschnitten des niederlaendischen Druckes (J) vom Jahre 1596
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nicht Rush selbst! besessen; aber er bringtnun ihre Heilung indirekt zu stände, indem erseinen früheren Prior zur Beschwörung empfiehlt.Eine recht unglückliche Änderung, setzt doch aufdiese Weise hier der ehrliche Teufel seine in demfrüher besprochenen ndl. Einschub begonnenenguten Taten"fort, sodass seineendgültige Bannungdurch den Abt ganz ihren sittlichen Wert einbüsst.In der Nachwirkung des Grundgedankens jenerErzählungsgruppe der Vorlage werden wir alsodie Ursache dieser Umbiegung (das Dienst-verhältnis und die Hilfsbereitschaft des Dämonen)zu suchen haben; daneben wollen wir gern mitK. Meyer für das Herabdrücken des Königs zumeinfachen gentlemsn die Nationalität des Be-arbeiters verantwortlich machen.

Die angeführten Zutaten haben natürlich denUmfang der nl. Bearbeitung der Vorlage gegen-über nicht unbedeutend angeschwellt und nochmehr den der englischen Übertragung, derenredselige Breite uns fast auf Schritt und Trittin die Augen fällt. Ein durchaus ähnliches Ver-hältnis herrscht denn auch innerhalb jener Partien,wo J und E den Inhalt des ndd. Originals wieder-geben. Auch hier beobachten wir zahlreichekleinere Zusätze, die z. T. wenigstens einemrichtigen Gefühl für bessere Motivierung oderdem Streben nach Klarheit entsprungen sind.Einen Punkt Rush im Dorfkrug führtenwir schon an, weil E ihn zu einem eigenenGeschichtchen erweiterte. Im Übrigen sei nochherausgehoben die den ndd. v. Bl. 2b, 1820 ent-