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Bruder Rausch : Facsimile-Ausgabe des aeltesten niederdeutschen Druckes (A) nebst den Holzschnitten des niederlaendischen Druckes (J) vom Jahre 1596
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Episode lassen sich anderwärts wohl belegen. 1 )Allein als Vereinigung der drei Episoden wie in Jund diesem auch sonst überraschend nahestehend,kann ich, einer von Kittredge gegebenen Anregungdankbar folgend, nur anführen: II Monaco punitoNovella populäre Oreca di Roccaforte (Cala-brien), veröffentlicht in O. Pitre, Archivio per lostudio delle Tadizioni popolari VI, 368 ff. Die Ab-weichungen betreffen nur Einzelmotivierungen,die den Parallelismus des Ganzen durchaus nichtbeeinträchtigen. Soerbittethierderredlich dienendeTeufel von seinem Herrn auf dem Felde die Er-laubnis, nach Haus zu gehen, um der Frau zubringen (1) ein Strohbündel, das er unter das Bettwirft, wo der Mönch sich versteckt hat, so dass

') Für ersteres s. die Anmerkung in Boltes Ausgabe von Valentin Schu-manns Nachtbüch lein, St. L. V. Bd. 197 (1903) s. 386 und den Hin-weis von Kittredge (a. a.O.s.416.) Anm. auf den Schlussteil der HüdekenSage bei Trithemius, wohl die Quelle (direkt oder indirekt) für HaniSachses Der Teuffei hütt einer Bulerin 1558 (Keller IX, 371 ff),worauf wieder Ayrers Fastnachtspiel Wie der Teufel einer Bulerinihr Ehr vor ihren Bulern hütet (Keller IV, 2673 ff) zurückgeht. -Unserer ersten Episode steht, so viel ich sehe, am nächsten Der ge-äffte Pfaffe des Strickers in v. d. Hagens Oesamtabenteuer 3, 144 ff.u. bei Meyer-Benfey, Mittelhochdeutsche Übungsstücke, Halle1909 S. 73-83, dessen Schluss, die Schätzung des Pfaffen zugleich anden Ausgang der dritten Episode anklingt; es ist auch das einzigeStück, in dem der Knecht des Bauers handelnd auftritt, sonst spieltein fahrender Schüler oder ein Mönch die Rolle, vgl.J. Oobii, Scalaceli (Lovanil 1485) d 5v; Le Orand, Fabl ieux ou Contes (1829) IV,55; Hans Sachs, Der farendt Schuler mit dem Teuffei bannen(Qoetze, Fastnachtspiele 3, 124), Montanus, Oartengesellschaf tCap. 101 (Bolte St. L. V. Bd. 217 s. 396 und Anm. s. 627; dazuBolte und Seelmann, Ndd.Schauspiele(1895) s.*42*48); TheFreirsofBerwick (Pinkertons Ancient Scotish Poems, London 1786, I,65ff). Zum ganzen W. Hertz, Spielmannsbuch, 1836, S. 333ff.Der dritten Episode vergleicht sich am besten die 20. Ceschichte imNachtbüchlein, Bolte a. a. O. s. 63 u. Anm. s. 395f; wo er verweistauf a) Ayrers Der münch im kesskorb (Keller V, 3093) (b) ein vonBächtold Qerm. 33, 271 abgedrucktes Schwankgedicht, (c) ein Oedichtvom Pfaffen in der Reussen, Liedersaal 3, 215 und KellersErzählungen aus Handschriften 1855 s. 350, (d) der Pfaff im Feder-fass, cap. 41 des Nachtbüchleins.