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Bruder Rausch : Facsimile-Ausgabe des aeltesten niederdeutschen Druckes (A) nebst den Holzschnitten des niederlaendischen Druckes (J) vom Jahre 1596
Entstehung
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1858, 1, 251 ff.) ergibt, sich nur in Kleinigkeiten 1 )von jenem unterschieden haben wird. Bezeich-nenderweise teilen J und E mehrere Holzschnitte (s.Bibliographie,) die also bereits J* zuzuteilen sind.

Hat dem nl. Bearbeiter die ndd. oder die hd.Redaktion vorgelegen? Schon K. Meyer hat a.a.O. S. 10 f. eine Anzahl von Übereinstimmungen,darunter auch ein paar stehengebliebene Reimezusammengestellt, die unbedingt zu Gunsten derersteren sprechen. Zum Überfluss könnte mannoch auf den Anfangssatz von J weisen: In voor-leden tyde .... soo was in Sassen eenmonic klooster, sowie auf den Umstand, dasskeine der zahlreichen kleineren Abweichungen derhd. Drucke hier ein Echo findet. Freilichkeiner der auf uns gekommenen ndd. Drucke kanndie direkte Vorlage von J gewesen sein, denn einedurch Anz's kritische Ausgabe 2 ) bequem ermög-lichte Vergleichung der Lesarten zeigt, dass J baldzu A, bald zu B und (resp. oder) C stimmt. So geht,um nur ein Beispiel anzuführen, J mit A in dergewiss ursprünglichen Lesart BI.2,16 de potte vndeschottelen gegen B (C) de pote vnde vate;anderseits zeigt sich, dass die nur in A stehendenVerse Bl. 3b, 11. 6, 18IQ hier ebensowenig wiein B C ihre Entsprechung haben. Gegen C sprichtdie Lesart: J...ketel, dieindekeuckehiencen

') Verderbt sind 2. B.die TeufelsnamenJ Intibus: EIncubus, JNorpe:ENorpell. Wenn in derselben Partie der TeufelsversammlungLucifer gegen die ndd. Dichtung und E nicht namentlich sondern nurals meester eingeführt ist, so wird auch dies erst J zu zuschreiben sein.

) Ndd, Jahrbuch 24, S. 94 ff; für die Bedeutung der Siglen A B C M t.die Bibliographie.