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Ruyssche..T'HantwerpenbyJanvanOhelenopde Lombaerde velte inden witten Hase-wint. Anno. 1596. K. Meyer beschreibt ihnunter No. 8. seines Aufsatzes NiederländischeVolksbücher im 8. Heft von Dziatzkos Samm-lung bibliothekswissenschaftlicher Arbeiten undwürdigt ihn kurz nach seiner Bedeutung alsQuelle des englischen Schwankbuchs. Leider ist,soviel ich sehe, diese Veröffentlichung uns allen,die wir uns seither mit der Bruder-Rauschfor-schung beschäftigt haben, entgangen, so dass sichvon H. Anz (1897) bis auf E. Schulz, EnglischeSchwankbücher (Palaestra 117) 1912 S. 78 ff.noch jene alte, von Herford a. a. O. S. 293 ff. amausführlichsten behandelte Ansicht findet, die dasndd. Oedicht als direkte Quelle des Frier Rushin Anspruch nimmt, und dem englischen Bearbeiterdie beträchtlichen Erweiterungen zuteilt, währendsie in Wirklichkeit fast sämtlich von dem Nieder-länder geschaffen sind. Wie beim Parson ofKalenborow 1 ) ist also auch für den Frier Rushdas niederländische der Durchgangspunkt ge-wesen und in beiden Fällen ist dem englischenBearbeiter die Aufgabe durch die hier erfolgteProsaauflösung der ndd. gereimten Vorlage er-leichtert worden.
Die Abfassungszeit des Frier Rush lässt sichaus dem Stationer's Register (Arber's transcript I,389) mit 1568/69 festlegen. Dadurch gewinnen
') W. Koppen, Die alten Kalenbergerdruckeund Obersetzungen,Ndd. Jhb. 20 (1894), 92 ff. — V. Dollmeyer, Die Geschichte desPfarrers von Kaienberg [Neudrucke deutscher LiteraturdenkmälerNo. 212-14] S. XXIX.