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Form (X) auf ndd. Boden selbst nicht — viel-leicht hat er nur in mündlicher Tradition in derVolkssprache gelebt —; wohl aber gelangte er,doch auch eher auf mündlichem als auf lite-rarischem Wege, nach Dänemark und bildet dain der V-Oestalt ein unentbehrliches Mittelgliedin der Entwicklungsgeschichte der Teufelslegende.Daselbst ward sie an das ehemalig berühmteCisterzienserkloster Esrom geknüpft. Wir er-innern uns, dass O wenigstens in seiner md.Gestalt, aus einem Kloster dieses Ordens stammt;da nun auch v. 5 der ndd. Rauschdichtung:Unde swarte kappen droghen se daer zurTracht dieses Ordens stimmt, so spricht zummindesten eine gewisse Wahrscheinlichkeitdafür, dass auch in X die Rede von einemCisterzienserkloster war. Dann wäre die Fixierungin Esrom um so naheliegender, wobei nichtunberücksichtigt bleiben soll, dass die Möncheals fromm und tugendhaft gelten; auf das Klosterfällt also noch kein schiefer Seitenblick, eben-sowenig wie etwa auf das Schweriner Franzikaner-kloster, wo Pück sein Wesen hat. Wann dieTeufelssage — so dürfen wir sie jetzt nennen —nach Dänemark kam, wann sie in Esrom lokalisiertwurde, entzieht sich unserer genauen Beobachtung;immerhin dieWiederanknüpfungan Esromim hoch-deutschen Zweig 1 ) der Rauschdichtung (ältesterDruck, Strassburg 1508), die doch wohl nur aufOrund mündlicher Unterweisung durch einenKlosterangehörigen oder sonst jemand, dem eben V
') Kloster, Bd. XI, S. 1117.