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Die heilige Regel für ein vollkommenes Leben : eine Cisterzienserarbeit des XIII. Jahrhunderts ; aus der Handschrift Additional 9048 des British Museum
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gi'uliche pine verdenen alle di hie trege und kald fint an Gotez libe und an"ruderlicher minnen.

Di drite pine daz fint undotliche wurme: Nateren, draohen, Hangen undtreten, di leben in dem wuire und in der flammen alfe der vich lebet an dem*afzere, und pinigent di feien vil jemerlichere dan diz vuir eder di keildine. 5Alle di hie arme nagent und fchindent und in ir blut uz fugent und di nitUn d haz dra/i/r/gent und ir ebencriften verraten, di fulen billichon her nachui heilleffchen vurme nagen und pinichen und alle ir gelider durch flifen.kalomon fprichet: 'ir erbe daz fint Hangen, übel dier und vürme di fi ewenc-uchen pinegent'. 10

Di verte pine daz ift unmezlich ftanc: der ftanc ift alfo vol bitterkeitea az in vil wirz ift dan ob in alle dage hundert duifint ftunt ir herze in zweibr eche. Aller der ftanc der ie wart uf ertriche, ift nich alfo groz alfe di min-uefte funde in der hellen ftinket. Alle di nu iren buche lebent und ezent undui'inkent me dan di notdurft gere, und me libe und vlizes dar an dan ze Gote 15ere ut, unde achten nicht wa ez here kume, di haben irren buch zo eime Gote1 Ve llet. der unreine ftinkende Got fol fi her na billiche fcheinden und och ir011 wefen. Yfaiaf fprichet: 'Stanc und vil unreinekeite fol uf fi kumen'.

Di fünfte pine daz fint jemerliche hamerflage: Alfe der fmit daz ifenn unet uzer den vure und fleit ez und dribet ez mit dem hamere nach finen 20Tillen, gelieher wiz alfe dunt di duifele der armen feien mit iren hameren,au ° lange biz daz fi müde werden, und mach doch ein duifel van naturen^e erbeiten dan hundert dufent menfchen. und mit alfo menigen dotligenunden der menfche begriffen wirt, alfo manic duifel fulen in ewenclige pinen.Aüe di hie gerne krigent und zürnent und unduldech fint und nichtez nicht 25Ve r dragen noch gehorfam wefen, di fulen dort jemerliche gezuchtiget wirden.a ^°uion fprichet: 'den unzuchtigen und den unduldigen fint bereit hamer-Ü6 ge, alfe der fmit daz ifen dribet'.

(9.) Ein converz lac ze Clerivaz an fime dode, und quam fin abbet Senteernart und troft in mit difen worten: 'Gehabe dich wole, wan du zheideft van 30

9. Eccli. 10, 13. 18. Jcremias (!) 8, 2. 27. Prov. 19, 29. 29. Herberti De Miracvlis«&rf Ili : Hb. I cap. XXIX (Migne t. 185 c. 1301 D).

4- wuire] ursprünglich wuire, dann von C der Strich über dem i ausradiert und über den

Voten u-Strich gesetzt, also wiure, ebenso Z. 5. vich] zur Schreibung ch = seh vgl. Einleitung.

an l 0 tilgt a durch 2 Punkte und setzt i darüber. 6. nit] niht, das h leicht radiert. 7. erstes

" n d] vfi über der Zeile ergänzt. 8. vurme] vuirene. flifen] i C. 9. dier] C tilgt d durch

Punkte und schreibt t über. 11. verte] von C in verde korr. 13. Aller <fc] zu diesem Satze

^ezeichen am l. Rand. ie] e aus r verbessert. 14. iren] C korr. n zu m. 15. gere] das

Sc ^ le ßende e nicht deutlich, libe] i G. 16. here] aus erere korr. Gote] t scheint aus d korr.

7. jr vellet] am l. Rand von G 2 erweit. fcheinden] ch auf Rasur; G scheint fchemden zu

<=«en. 20. dribet] dazu am Rande mit Verweisungszeichen von C, bleut. 23. dotligen]

"Q>* C nachgezogen mit Verlängerung des Oberschaftes, er will wahrscheinlich 11. 30. zheideft]

Mgt z durch 2 Punkte und setzt ein f darüber.