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va n naturen daz £i din hein ir vullen mak wan einen Got. Und da vanf Prichet Anfelmuf: 'Uwer feie hat ge durftet nach Gote, dem lebeden brunnen.Nu habe ir in begreifen, nu drinket alfe vil ir willet und alfe dick ir willet.0 °h fal fin nimer me' gebreften und fal och doch imer me nach GoteGriten, deme lebenden brunnen. Ir folent fin zu allen ziden fat fin und 5d °ch hungeren nach Gote, der der engele fpigel und aller heiligen fpife ift.Ir folent imer me ewenclige mit fuzer girde wefen und fal uch fin imer ge-lten'. Da bi merket daz da ganz vride ift, wan iglich engel und iglich feieh at Got alfe gencligen und alfo wollenkoliche, alf ob in niman anderes wan erei nehette. Anfelmuf: 'Ein iglich feie fl*>] hat Got in himelriche nach iren 10Tillen mit ganzer wolluft und nuzet in vroliche, fwe ir girde geret. und alfefi ein leben da hat zu blibene ewencliche, alfe ir kennet fi in fenftenchchenu nd ruet in ime vroliche'. Dar an mügent ir, über, vriden merken, wan fwaunvride ift, da mak weder rüwe noch vrowede fin. Daz di danna rüwe undv rowede hant an Gote, daz ift ein zeichen dez vridef. 15
Himelriche ift ein lant dez vriden, wan da ift de vroude gemeine. Sih ant och alle einen willen an Gote. Da ift och niman der den heinen funderenfi ten habe, fi hant alle heiligen fiten, daz ift daz fi alle gemeinliche Gotlo bent, Got erkennent, Got minent und an fehent und fi fin imer gerent undmü gen nicht vollewunderen finer fconheite und finer grozen wirdikeite, und 20«eigent danne fich under in und lobent in imer ewencliche mit wunderungefiner gute, finez gewaldez, finer wizheite, finer ewekeite und finer gar grozenfchonheite. Sente Jeronimuf fprecheite: 'Ez folde ein groz und ein gar fwereb ürde fj nj di doch müglich were einen menfchen ze dragene, da ich wefte inneverborgen daz minnencliche kint unfer vrowen Sente Merien; ich verffichte ob 25ic h di bürde gedragen müchte durch den duren fchaz den ich da inne wefte'.Nu weiz ich wol und bmez gar ficher, alfe der kerne werborgen lit in deren uz fchalen, alfo ift unfer herre Jhefuf Criftuf verborgen in allen den muen
2 - vgl. S. Ansdmi Homiliae et Exhortationes (Migne t, 158 c. 594 D).
1- van] o C l eine? 3. habe] t von C ergänzt oder nur nachgezogen? erstes willet] ! C.
4 - fin] darnach über der Zeile von C, der och offenbar = ouch faßt, ev ergänzt. nimer] ö C,er will wohl nimmer zweites och] C hat aus demselben Grunde wie vorher evch rechts darüber ge.schrieben. 8 . engel] über der Zeile nachgetragen. 9. gencligen] c von C in z korr. wllenkohche,*** setzt wohl O (?) ein o über das w. 13. über] durchgestrichen und wol von C übergeschrieben;ab * Über ist wohl für üben (vrunt) verschrieben, vgl, S. 76, Z. 32; S. 81, Z. 31. 16. de] die C.Vr °ude] d aus v korr. 17. beide och] öch O. den funderen heinen. 18. fiten]riz en, doch z von C durch zwei Punkte getilgt und t darübergeschrieben; das f zudem von C nach-zogen. C wird mit seiner Korrektur das rechte getroffen haben, das zeigt der Verfolg, sowie dieSte »e sed pacifica et Concors concordia morum et affectuum der Quelle unserer Darstellung(*' c - col. 493 D)- doch könnte fizen auch hyperhoclideutsche Schreiberform sein. 25. daz] z*«« t korr. 27. bmez] bnez durchstrichen und von C brwfe ez darübergeschrieben, vgl.
5 - 2 «. Z. 3. wer-] we. lit] hinter dem 1 ein Buchstabe (c?) ausradiert. 28. muen] durchstrichen und trwö von C übergeschrieben.