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Maurerisches Handbuch oder Darstellung aller in Frankreich üblichen Gebräuche der Maurerei worin die Ableitung u. Erklärung aller mysteriösen Worte u. Namen von allen Graden ... enth. sind ... : aus d. Franz. ; mit 32 Kupfertaf.
Entstehung
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behindert worden seien, bei dargebotener Gelegenheit da-von zu sprechen: so untersagte ihnen der Schwur keines-weges Untersuchungen über die Geschichte der Maurerei;nur Mangel an Documenten allein konnte sie an einersolchen Beschäftigung hindern.Und wir, die wir ebenfalls aller nöthigen Materialienberaubt sind, könnten wir es wohl wagen, dem Leser un-sere Muthmaßungen über den Ursprung dieser edlen Stif-tung darzulegen?Nicht ohne das größte Mißtrauen gegen uns selbst,wollen wir es wenigstens versuchen, eine Ecke des sie um-hüllenden dichten Schleiers zu lüften; wir entschuldigenuns aber theils mit diesem Mißtrauen selbst, theils mitdem Bewußtseyn, daß wir mit unbefangenem Her-zen an die Untersuchung der Wahrheit gingen.Welches auch die Zweifel seyn mögen, welche mehreSchriftsteller gegen das Alterthum der Freimaurerei auf-stellten: so beharren wir nichts desto weniger in dem Glau-ben, daß ihre Wiege in den ägyptischen Mysterien aufzu-suchen ist. Die drei Grade, welche unter dem Namen derblauen Maurerei bekannt sind, rechtfertigen unsereMeinung; dieselben Prüfungen, derselbe Unterricht, diesel-ben Resultate, Alles ist darin gleich, doch mit dem Unter-schied der Maschinen, welche die Einweihepriester des Al-terthums in ihrer Gewalt hatten, der Zeit, welche sie zurVorbereitung des neu Aufzunehmenden anwendeten, unddesjenigen, was ihm zur Erlernung der Wissenschaften nö-thig war, auf deren Nomenclatur man sich, bei der mau-rerischen Einweihung, allein einschränkt.Was für Hindernisse bei der Einweihung zu bekämpfenwaren, können wir aus dem schönen Gemälde im siebentenBuche der Aeneide beurtheilen, wo Virgil seinen Heldenin dem Unterreiche darstellt; und noch zu den Zeiten Au-gusts, ist dieses Gemälde, als malerische Darstellungvon den Prüfungen der alten Einweihungen, angesehenworden. In Apulejus goldnem Esel findet man dieA 2