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Wanderung zur Neandershöhle : eine topographische Skizze der Gegend von Erkrath an der Düssel
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Gl

Höhle eu erfahren ist imposanter, als irgend ineiner Gegend des Landes. Der Donner rollthier mit ungeheuerm Getöse; der Himmel scheintsich ganz zu verdunkeln und die Blitze erleuch-ten die Felsenwände zu auflodernden Flammen.Die Neandershöhle ist beiläufig neunzig Fusslang, fünfundzwanzig breit und sechszehn hoch.Sie stellt einen Felsenbogen dar, der an beidenSeiten offen ist. Die Masse ist Kalkstein unddie innere Oberfläche des Gewölbes ist mit Kalk-sinter überzogen. Die an den Seit entheilen ste-hende Stalaktiten scheinen gleichsam den Bogenzu tragen. In heissen Sommertagen ist der Auf-enthalt in dieser Höhle sehr angenehm. An demobersten Eingang vor derselben steht ein Felsen-bogen , welcher

6. die Leuchtburg genannt wird.

Diese Benennung rührt wohl von dem, durchdiesen Bogen zu der obersten Oeffnung der Ne-andershöhle einfallenden Lichte her, wodurchder Raum vor dem Eingang in dieselbe erleuch-tet wird. Die äussere gewölbte Oberfläche die-ses Felsenbogens ist mit Erde bedeckt und miteiner schönen, üppigen Vegetation geschmückt.